|

 |
Über uns Unser Stamm besteht seit Anfangs Januar 2000 und kommt ursprünglich aus
der "Pfadiabteilung Grenchen PAG". Verschiedene Ansichten, was
die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen betraf, führten nach diversen
Gesprächen und Lösungsversuchen zum Bruch.
Aus dem Bedürfnis heraus
in Grenchen nach unzählig mageren Jahren wieder echte Pfadiarbeit zu betreiben, die
Kinder und Jugendlichen in den Vordergrund zu stellen und die
Bedürfnisse jedes einzelnen ernst zu nehmen, wurde 1999 eine Interessengemeinschaft, die
IG Seeland, gegründet. Nach einigen Übungen & Treffen war klar: Es
wollten so ziemlich alle dabeibleiben. So wurde im Januar
2000, im damals als Arbeitslosenprojekt geführten Restaurant Löwen, mit vielen anwesenden Kindern, Teens, Tweens und so manchen
interessierten Eltern die "Pfadi Seeland Scouts SLS" gegründet.
Von bereits erfahrenen Pfadfindern wurden die Neulinge in die Grundlagen der
Pfadfinderei und allem was dazu gehört, eingewiesen.
Sehr viel "Input"
gab es da für alle. Am Ende der Gründung und weiterer Treffen wusste noch keiner so
genau was ihn da noch erwartete. Für die Eltern war es in erster Linie ein
Verein für die Kinder mit dem Hinblick auf die GUTE TAT – also ein
sinnvoller Verein, vor allem weil man die Sprösslinge nun in Gedanken
nicht auf der Straße herumlungern sah ... Für die Kids war
es ein Hauch von "Abenteuer". Auf Fahrt gehen, Lagerfeuer, Lager,
Freunde -vergleichbar mit Ferienlagern, Urlaub ohne Eltern – COOL ! Die
Begeisterung zeigte sich damals dabei, dass sich bald weit über 70
Kinder in den verschiedenen Stufen der "Pfadi SLS" tummelten. |
|
|
 |
Der Name Pfadi Seeland
Scouts Der Name stammte daher, dass sich zwischenzeitlich
herauskristallisiert hatte, dass sich nicht nur die Bevölkerung von
Grenchen, sondern auch die umliegenden Gemeinden, ja das ganze Seeland,
für die wahre Pfadiarbeit ereiferte. Ursprünglich war die
Doppelbedeutung "Pfadi & Scouts" nicht vorgesehen. Aber da es einige
Neider gab, die ankreideten, dass "Seeland Scouts" ja nichts mit Pfadi
zu tun hätte, wurde reagiert und die Doppelbedeutung "Pfadi Seeland
Scouts" bei der Gründung als Namensgebung angenommen. |
|
Die Altersstufen Nebst den
üblichen Stufen wurde die vereinzelt in der
Schweiz schon bekannte Biberstufe gegründet. Diese erfreut sich immer
mehr, auch in anderen Abteilungen, grosser Beliebtheit. In der
Biberstufe findet man Mädchen und Jungs ab 4 Jahren. In der Wolfsstufe
finden sich Kinder beider Geschlechts, die in "Rudeln" organisiert sind. Kleine süße Wölflinge, deren Hauptaufgabe Spiel und Spaß sind.
Das alles nach dem Prinzip des "Dschungelbuchs". In der
Raiderstufe treffen sich Teens von 14 bis 18 Jahren. In der Rover- und
der Gruftistufe sind die Leiter, Ehemalige, Eltern, sonstig
Interessierte und junge Erwachsene ab 18 Jahren. Näheres über die
Stufen findet ihr unter "Stufen". Die Leiterinnen und
Leiter der einzelnen Stufen arbeiten im In- und Ausland mit grossem
Erfolg mit anderen Stufenverantwortlichen zusammen. |
Aktivitäten Nebst lässigen Weekends stand auch schon bald nach der
Gründung das erste
Sommerlager auf dem Programm. Altgediente Pfadis informierten, dass
ein SO - LA in der Schweiz meist mit viel Regen verbunden ist... Dazu
hatten alle keine Lust und griffen auf unsere Kontakte in der WFIS -
europe, der Dachorganisation der die Pfadi SLS angehören, zurück. Das erste
Sommerlager wurde somit in Italien durchgeführt. 56 Kinder jeder
Alterstufe fuhren mit. Sogar einige jüngeren Kinder der Biberstufe
waren mit dabei! Um den Leiterinnen und Leitern das Leben im Lager, das
direkt am Meer durchgeführt wurde, zu erleichtern und die Sicherheit zu
erhöhen, ging Cooky einige Wochen vor Lagerbeginn mit den
Nichtschwimmern ins Hallenbad. Bis Lagerbeginn konnten alle Kinder
schwimmen! Vor dem Lager gab es noch viel zu beschaffen. Die Liste der zu
besorgenden Ausrüstung war lang und es wurde eifrig eingekauft. Isomatten,
Schlafsäcke, Kompass, Geschirr, Trekkingrucksack und vieles mehr. Der
Pfadiausrüster "hajk" hatte seine wahre Freude daran :-)! Aber
auch die Abteilung hatte viel zu erledigen: Zelte, Kochkessel,
Sonnendach und noch so einiges mussten besorgt werden.
Diverse Institutionen aus grenchen und Umgebung sponsorten das eine oder
andere Zelt und haben somit zu einem guten Gelingen des Lagers beigetragen. So manche Eltern
hatten zu Beginn etwas Bedenken gleich ins Ausland zu gehen – geht das
gut ? Vielleicht
wollen die Kids dann doch nicht da bleiben? Was ist bei Heimweh? Alle bedenken waren
unnötig.
Das erste, und auch allen weiteren Lager, war ein grosser Erfolg und stellte die Weichen
für diverse coole Auslandfreundschaften. In der Vergangenheit hat die Pfadi SLS die Pfadi-Ausland-Kontakte
weiter ausgebaut und die Lager fanden nebst Italien in auch England, Dänemark,
Deutschland und Brasilien statt.
|
Leiterausbildung
Aber noch wichtiger als das jedes Kind vor dem
Italienlager schwimmen konnte, war die Leiterausbildung: Nebst den schon
vorhandenen J+S - Kursen gingen die Leiter/innen in einen
Lebensretterkurs (Brevet I). Dies reichte den pflichtbewussten
Organisatoren noch nicht: Auch der Nothelferkurs mit einem Sondermodul
für Nothilfe am (Klein-)Kind wurde besucht. Einige besuchten auch Kurse
der "Boy Scouts of America". Bis heute sehen es die Leiter
innen und Leiter als ihre Pflicht an, dass sie ausbildungsmässig
immer auf dem neusten Stand sind und sich im In- und Ausland
Weiterbilden und Kurse besuchen.
|
 |
Die Kluft Das
einzig ominöse zu Beginn der Gründung der Pfadi war die KLUFT – muss man die
tragen ? Ist ja modisch äußerst uncool ... Wie? Das Hemd soll in die Hose?
Na klasse – aber abgesehen von der modischen Variante – man gewöhnte sich
schnell dran. Denn: Fußballer haben Ihre Trikots, Turner ihre netten engen
Anzüge, Schwimmclubs ihre einheitlichen Badeanzüge und Pfadfinder eben ihre
Kluft. Spätestens wenn man auch andere Pfadfinder erblickte, entwickelte so
manch einer ganz rasant das Gemeinschaftsgefühl, welches einem die Kluft
vermittelte. Von nun an trug
man die Kluft mit Stolz! Übrigens heisst es "Kluft" und nicht
"Uniform", da wir eben Pfadi sind und absolut nichts mit dem Militär
zu tun haben! |
 |
|
 |
Rückschlag
Im Frühling 2003
musste die Pfadi SLS sich dann mit Willy Schweizer herumschlagen. Dieser
Mann brauchte dei Arbeit mit den Jugendlichen nur, um sich zu bereichern und seine etwas dubiosen Ansichten
gegenüber jungen Mädchen auszuleben. Dies hat einen argen Imageschaden
(Mitgliederzahl nahm ab), eine enorme Geldeinbusse (Unterschlagungen und
Veruntreuungen durch Willy Schweizer und seine Ehefrau Olena im Wert von weit über Sfr. 20'000.-- ) und einen grossen
Energieverlust von Leitern und Vorstand hervorgerufen. Aber auch
positives hat der Vorfall gebracht: Die Pfadi SLS wurde Mitglied der "Mira,
Kinder sollen sicher sein". Das Engagement gegen sexuelle
Ausbeutung im Freizeitbereich war somit klar definiert. Leider hat Willy Schweizer Unterschlupft in
einer anderen Organisation (LuJoha's) gefunden, die mit Kindern arbeitet.
|
Heute An der Mitgliederversammlung 2006 wurde der Name "Pfadi Seeland
Scouts" in den zeitgemässären Namen "Pfadfinderbund Seeland
PbS" umbenannt. An den Strukturen hat sich nicht viel geändert. Der
Pfadfinderbund Seeland beinhaltet weiterhin Kids, Teens, Tweens, Erwachsene und sonstig
Interessierte beiden Geschlechts. Weder Hautfarbe, Konfession noch
Politische Gesinnung sind bei uns wichtig. An erster Stelle steht die
Person, deren Stärkung der Persönlichkeit und Stärken der vorhandenen
Ressourcen.
|
Die Grundsätze Der "Pfadfinderbund Seeland PbS"
arbeitet nach den Grundsätzen des Gründungsvaters der Pfadfinderei Sir
Baden Powell. Er ist der
"World Federation of Independent Scouts WFIS-europe" angeschlossen. Die
Mitglieder sollen ihre Freizeit sinnvoll und aktiv verbringen. Die
männlichen und weiblichen Kinder
und Jugendlichen werden mit verschiedenen Aktivitäten zu aufgeschlossenen,
kreativen, toleranten und verantwortungsbewussten Menschen herangebildet. Die PbS ist frei von
parteipolitischen Bindungen und konfessionell neutral. Die Zusammenarbeit
mit den Eltern, anderen Pfadis und vor allem mit anderen Kulturen ist ihnen
sehr wichtig. Auch die Öffentlichkeitsarbeit wird sehr gross geschrieben. Die einzelnen Stufen treffen
sich in der Regel jeden zweiten Samstag in den geraden Wochen (ausser in den Schulferien) zu verschiedenen
Aktivitäten. In den ungeraden Wochen treffen sich die verschiedenen Stufen
am Freitagabend zu den Gruppenstunden. Nebst dem Sommer-, Herbst- und Pfingstlager und
internationalen Zusammenkünften, findet in den Ferien meistens ein
interessantes Spezialprogramm, für die Zuhausegebliebenen, statt. Auch coole
Weekends sind nicht selten.
Der Pfadfinderbund Seeland
PbS
ist selbstkritisch und nutzt die Erfahrungen (positive wie negative) zur
Weiterentwicklung zu Gunsten der Kinder, der Jugendlichen und des Stammes.
Auch besitzt sie immer ein offenes Ohr für neue Ideen. |
Mitgliederbeitrag & Lagerkosten Da die Pfadi jedem Kind
offen stehen soll, auch solchen, die finanziell nicht so gut gestellt
sind, hält sich der Jahresbeitrag im Pfadfinderbund Seeland sehr
tief. Das erste Mitglied kostet Sfr. 50.-, das zweite 40.- und jedes
weitere Kind 30.-. Die Lager- und Weekendbeiträge
sollen für jede Familie erschwinglich sein und sind somit auch sehr
tief gehalten. Das damit verbundene Defizit und um auch einmal
Familien in finanziellen Notsituationen unter die Arme zu greifen,
damit die Kinder trotzdem die Lager besuchen können, organisiert die
Pfadi Flohmärkte, Marktstände und macht an diversen Festen und
anderen Aktivitäten mit.
|
 |
Weitere Infos Fragen und Unklarheiten werden gerne vom
Vorstand oder den Leiterinnen und Leitern beantwortet. Unter
Kontakt
findet ihr die näheren Angaben dazu. |
|