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Es ist eine Tradition in der Pfadi, dass jedes Kind, jeder Jugendliche oder auch einmal ein Erwachsener einige Zeit nach seinem Beitritt während einer speziell für ihn organisierten "Taufe" seinen Pfadinamen bekommt. Selbstverständlich hat diese "Taufe" keine religiöse Bedeutung und nichts mit Religion oder Kirche zu tun. Die Pfadfinderei ist ja nicht nur politisch, sondern auch konfessionell unabhängig und neutral! Man behält den Pfadinamen für's ganzes restliche Leben und die Leute sind in der Regel unheimlich stolz darauf! Die Leiterinnen und Leiter versuchen hier jeweils, einen möglichst treffenden Namen auszusuchen, für den sich niemand zu schämen braucht. Wenn man schon Namen gibt, dann sollten diese treffender sein als die bürgerlichen Namen. Sie sollen den Träger charakterisieren im Sinne jener Beinamen, mit denen Persönlichkeiten in die Geschichte eingegangen sind, einer markant charakteristisch zutreffenden Comicfigur oder sonst einer treffenden Figur, die bei Jung und Alt bekannt ist. Bewusst verzichtet man hier jedoch auf beleidigende, "primitive" oder bösartige Namen und Beschreibungen. Der Pfadinamen muss unbedingt die positiven Eigenschaften der Person hervorheben!
Sämtliche Pfadfinder auf der ganzen Welt, egal welcher Herkunft, welchen Alters und Stellung, sagen einander "Du" und sprechen dich nach deiner Pfaditaufe mit deinem Pfadinamen an. Mit der Taufe und dem Ablegen des Pfadiversprechens ist man in die grosse Gemeinschaft der Pfadis auf der ganzen Welt aufgenommen. Auf der Seite www.pfadinamen.ch findet man ganz viel Pfadinamen samt ihrer Bedeutung. Ein Besuch lohnt sich ganz bestimmt!
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| Stand 21. November 2006 |