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1. Kartenlesen
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Wenn dir deine Richtung bekannt ist:
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Positionsbestimmung:
| Kreuzpeilung Um deine Position zu bestimmen, suche zwei markante Punkte im Gelände, die auch auf der Karte zu erkennen sind. Peile nun den ersten Punkt an und drehen dann die Kompasskapsel bis sich die rote Nadelspitze mit "N" deckt. Lege den Kompass mit der langen Anlegekante so auf die Karte, dass der Richtungspfeil oder der Spiegel zum Peilpunkt weist. Drehe den ganzen Kompass bis der Nordpfeil des Kompassgehäuses nach Norden auf der Karte zeigt. Zeichne eine Linie vom Peilpunkt zum Linealende. Wiederhole dies mit dem zweiten Punkt. An der Schnittstelle der beiden Linien befindet sich deine Position. |
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3. Krokieren
Das Krokieren
(von
franz. "croquiere") bezeichnet
in der Schweiz das Anfertigen von
Geländeskizzen oder
Krokis aller
Art.
Das Kroki ist also eine von Hand gezeichnete Skizze eines
Geländeabschnittes in Form einer vereinfachten Ansicht oder eines
vereinfachten Planes. Es dient zur Verdeutlichung einer Meldung, zur Angabe
eines Punktes oder einer Wegstrecke. Ein Kroki erfüllt dann seinen Zweck,
wenn es besondere Informationen enthält, welche einer Landeskarte oder einer
blossen Beschreibung nicht entnommen werden können. Das Kroki ist demnach eine
persönliche Darstellung des Geländes, auf dem wir z.B. auch unsere
Lagerbauten einzeichnen können. Je nach Verwendungszweck zeichnet man ein
Ansichts-, Plan- oder Wegkroki.
Jedes Kroki enthält folgende Grundangaben:
Der Titel sagt aus, was das Kroki darstellt (beim Ansichtskroki
auch Hinweis auf Standort des Betrachters); der Massstab wird durch
eine Vergleichsstrecke ersichtlich, die man im Kroki einträgt; wichtige
Objekte werden angeschrieben; die Angabe der Nordrichtung
erleichtert die Ausrichtung des Krokis nach dem Gelände; der Name des
Zeichners sowie Entstehungsdatum und -zeit werden unten am Krokirand
angeschrieben
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Grundschraffierung Für alle Kroki-Arten gelten folgende Schraffierungen für die Darstellung: Schräg: Wald, Gebüsch und
Bäume
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| Übriges Gelände wie Wiesland, Äcker, Plätze wird nicht schraffiert. |
| Für genauere Angaben verwendet man in einem Ansichtskroki die oben abgebildeten Signaturen. Rechts sind die Signaturen abgebildet, die im Plan- und Wegkroki verwendet werden.
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| Das Ansichtskroki Ein Ansichtskroki ist ein skizziertes Bild eines Geländeausschnittes. Zeichne zuerst ganz leicht die wichtigsten Geländelinien vor, damit du die richtige Blatteinteilung erhältst. Dann werden die notwendigen Details wie Wälder, Strassen, Häuser, Lagerplatz usw. durch vereinfachte Signaturen (siehe Abbildung oben links) eingetragen und die vorgezeichneten Geländelinien ausgezogen. Mit zunehmendem Abstand vom Betrachter werden die Striche der Geländeformen und Objekte immer schwächer abgebildet. Abschliessend werden noch allfällig notwendige Beschriftungen angebracht (z.B. Gelände- oder Ortsnamen, Lagerplatz ...). |
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| Das Plankroki |
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Das Plankroki ist eigentlich eine von Hand gezeichnete
Karte. Es soll aber nicht einfach ein Ausschnitt aus der Landeskarte
abgezeichnet werden, sondern man kann gerade auf dem Plankroki
Einzelheiten darstellen, für die auf der normalen Karte kein Platz
vorhanden ist. Auf dem Plankroki eines Dorfes können zum Beispiel die für ein Lager wichtigsten Gebäude wie Läden, Post, Gemeindehaus, Kirche, Bahnhof usw. hervorgehoben werden. Beim Rekognoszieren eines Lagerplatzes kann man auf einem Plankroki bereits die möglichen Standorte der vorgesehenen Bauten eintragen. Für das Plankroki gibt es ebenfalls vereinfachte Signaturen (Abbildung oben). |
| Das Wegkroki
Das Wegkroki ist dem Plankroki ähnlich und soll den Weg von einem Punkt zu einem anderen weisen. Ein Wegkroki wird verwendet, wenn keine Landeskarte vorhanden ist oder wenn diese zu wenig detailliert ist. Im Unterschied zum Plankroki werden beim Wegkroki nur Einzelheiten angegeben, die unmittelbar links oder rechts des Weges liegen. Die Signaturen sind gleich wie beim Plankroki (Abbildung oben). |
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4. GPS
Das Global Positioning
System, auch Globales Positionssystem (GPS) ist ein satelitengestütztes
Navigationssystem des US-Verteidigungsministeriums zur weltweiten
Positionsbestimmung.
Heute wird es jedoch hauptsächlich im zivilen
Bereich genutzt: In der See- und Luftfahrt, durch Navigationssysteme im Auto, zur
Orientierung im Outdoor-Bereich, im Vermessungsbereich etc. Ebenso wird GPS nun auch im Leistungssport
verwendet. Speziell für den Einsatz in Mobiltelefonen wurde das Assisted GPS (A-GPS) entwickelt.
GPS-Geräte
eignen sich auch zum Einsatz am Fahrrad,
beim Wandern
(z. B. als kompaktes Gerät am Handgelenk) oder auf einem Boot.
Schon einfache Geräte können heute nicht bloß
die Längen- und Breitengrade anzeigen, sondern auch Richtungsangaben machen,
Entfernungen berechnen und die aktuelle Geschwindigkeit angeben. Die Anzeige kann so eingestellt werden, dass
ein Kompasssymbol ausgegeben wird, das nicht nach Norden, sondern in die
Richtung zeigt, die vom Benutzer durch die Eingabe der Zielkoordinaten (Wegpunkt)
angegeben worden ist. GPS-Geräte stellen hier eine Weiterentwicklung der
klassischen Navigation mit Kompass und Karte dar. Hochwertige, moderne Geräte können neben
Wegpunkten, Routen und Track Logs auch digitale Karten speichern und damit den aktuellen Standort auf
einer Karte darstellen. Für den Außenbereich liegen für verschiedene Länder
Topografische Karten im Maßstab 1:25.000 zur Nutzung mit dem GPS vor.
| Stand 30. August 2006 |