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Da Hamster nun seiner Leidenschaft
gefolgt und in den Verein der Pontoniere eingetreten ist, haben wir viele
neue Freunde gewonnen!
Und so haben wir an einen schönen, sonnigen Samstag, dem 26.07.08, einen
abenteuerlichen Pratenevent mit den Pontonieren
von Solothurn veranstaltet. Auch das ehörte zu dem Sommerprogramm für
Zuhausgebliebene.
Es ging in die tiefen des
Juras am 23. Juli. Der Padfinderbund Seeland organisierte eine Höhlentour
ins Nidleloch.
Dies gehört zum zweiteiligen Sommerprogramm für Zuhausgebliebene.
Am 25.7.08 machten
wir einen Besuch im Bundeslager (BU-LA) in der Linthebene: Der Besuch führte
uns ins
Unterlager 4. Das Thema dieses U-LA's war "toure du monde". Die zu
besuchende Pfadi war die Aarewacht
von Schüpfen (BE). dort wurden wir herzlich empfangen und hatten einen
informativen und unterhaltsamen
Nachmittag.
SO-LA 08: Unterwegs nach Kroatien machten wir
2 Tage Zwischenhalt in Venedig. Nach der Ankunft am 7.7.08 in Mlini (HR)
verbrachten wir 2 wunderschöne Wochen in Kroatien. Dort knüpften wir viele
Internationale Kontakte von Moskau (RUS),
Holland (NL), Deutschland (D) und Mlini (HR).
Endlich können wir
wieder an unserer Homepage arbeiten!!
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Samstag, 21. April 07: Ab heute
gibt's die ultimative Briefmarke zum 100 jährigen Jubiläum der Pfadi
zu kaufen! |
12. April 07: Das jüngste Mitglied des PbS hat heute das Licht der Welt erblickt. Wir wünschen Tamara & Sascha viel Glück und
der kleinen Lia einen guten Start ins neue Leben. |
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6./7. April: Cooky, Fakir & Kukuruz können dank der
Initiative von Ingrid die Wölfli-T-Shirts bei den Solmser Pfadfindern holen.
Es waren 2 tolle Tage. Herzlichen Dank an Ingrid fürs fahren und vielen Dank an Funko und Family für die
Unterbringung, das feine Essen und die Einführung in die Laubacher Pfadiwelt! Die 2 Tage waren
sooooo lässig und es hat uns einmal mehr gezeigt, was echte Pfadiarbeit darstellt!
März: Mit grossem Eifer werden Seifenkisten ersteigert und der Bau beginnt.
Herzlichen Dank an Herrn Fochi, der nicht nur mit Rat und Tat, sondern auch
mit Schleifmaschine und Schweissgerät prompt zur Seite stand. Auch grosses Dankeschön an Saschas Papi, der auch keine Mühe scheute um
zu helfen.
1. Februar 07: S'Liana, dä Sabrina
ihres Töchterli, isch hüt uf d Wäut cho! Dä ganz Pfadibund Seeland gratuliert
vo ganzem Herzä!
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26. bis 28. Januar 07: Die "Älteren" sind an der WFIS -
Delegiertenversammlung in Barcelona. Vorgängig, am Donnerstag, haben die
Solmser Pfadis auf dem Weg nach Barcelona beim PbS Zwischenstopp gemacht und hier übernachtet. Es hat uns nach
dem tollen Sommerlager alle sehr gefreut, die Solmser wieder zu sehen.
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8. Dezember 06: Tamara und Sascha
haben heute geheiratet. Herzliche Gratulation!
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Oktober / November 06:
Newton und Kukuruz haben in den Ferien viel Zeit in
Laubach bei den Solmser Pfadfindern verbracht... :-) Auch im November zieht
es die zwei Pfadfinder wieder nach Deutschland. Ob da wohl weibliche Pfadis dahinter
stecken?
Oktober:
Auf der Startseite sind alle wichtigen
Ereignisse des Monats aufgeführt.
Freitag, 18.8.06:
EuroCamp 06 - Fotos sind
nach einer abenteuerlichen Rettung der Bilder vom Digi-Chip online.
Herzlichen Dank an "Foto Ryf" in Grenchen, der einen grossen
Teil der Fotos retten konnte!
Montag, 14. 8.06: Die alten Fotos mussten aus Platzgründen aus den "News"
entfernt werden. Diese sind aber bald bei der "Galerie" zu bewundern.
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Spüli von den "Freien
Deutschen Waldläufern FDWL" hat geheiratet!
Wir gratulieren
ganz herzlich!
AZB
Das Leiterteam & der
Vorstand |
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Freitag, 11. 8.06:
Heute Morgen um 04:00 Uhr machten wir uns auf den
Weg zum Flughafen Zürich - Kloten. Unsere ans Herz gewachsene
Austauschbrsilianerinnen flogen um 06:30Uhr Richtung Amsterdam, wo sie
nach einem Mal umsteigen weiter nach Sao Paulo fliegen. Der Abschied
viel auf beiden Seiten schwerer, als gedacht. Anschliessend machten sich
unsere Pfadis Richtung Pfäffikon auf. Der letzte Anlass, der zu den
Sommerferien - Events gehörte, war angesagt: Alpamare! Es war lässig und
wir freuen uns auf die erste Übung / Gruppenstunde nächste Woche.
Endlich wieder Pfadi! |
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Donnerstag, 10. 8.06: Die letzten
Einkäufe wurden getätigt. Die ersten Vorboten von Abschiednehmen sind zu
erkennen, denn morgen gehen unsere ans Herz gewachsenen Austauschbrasilianerinnen wieder nach Hause. Gestern hatten wir aber noch einen absolut coolen Tag. Wir sind nach Genf gefahren und Hamster
hat bei Herr Missoni von der WOSM eine Privataudienz organisiert. Herr Missoni (leider haben wir versäumt nach seinem Pfadinamen zu fragen) ist
der Chef aller WOSM-Pfadfinder in der ganzen Welt. Es ist ihm primär
egal, ob jemand der WOSM, WAGGS oder WFIS angeschlossen ist. Hauptsache Pfadiarbeit! Er hat uns sehr viel erzählt. So zum Beispiel von seiner
Tätigkeit als Arzt in Entwicklungsländern. Auch erzählte er von einer
Freundin, die als Ärztin im Kongo arbeitet. Unter katastrophalen
Bedingungen! Aber sie sei schliesslich Pfadfinderin und somit schaffe sie das locker! Auch die Situation in Israel / Libanon kam zur Sprache:
Durch den engen Kontakt zwischen den Pfadis dieser Region hat die WOSM,
resp. Missoni, ein genaueres, aufschlussreicheres Bild der Lage, als die
Journalisten! Sehr beeindruckend im WOSM-Büro waren auch die vielen "Pfadisachen"
die die Wände und Regale zieren. So hat es Abzeichen aus aller Welt,
Fotos mit diversen berühmtheiten und Politikern aus aller Welt,
Andenken, Präsente und - was sehr beeindruckend ist - das Abzeichen mit
der Pfadililie drauf, , welches N. Armstrong bei der Landung auf dem Mond (1969) unter dem Raumanzug trug. Er hat dieses Abzeichen
Handsigniert und der Pfadi zur Verfügung gestellt.
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Nach der WOSM haben wir auch noch Genf besichtigt.
Leider war der "Jet d'eau", das Wahrzeichen von Genf, nicht in Betrieb.
Aber viele andere krasse Sachen haben wir gesehen. Genf ist ja Sitz von
diversen Weltorganisationen. Nach dem Marsch durch Genf gingen wir ins
Genfer Naturmuseum. Toll! Nebst den normalen Sachen, die man in einem
solchen Museum sieht gibt's dort auch Mammuts, Dinos und eine grosse
Ausstellung über Insekte<>n. Lustig war auch, dass wir viele Leute
antrafen, die Portugisisch mit den Brasilianerinnen anfingen zu
sprechen. Viele waren aus Portugall, einige aber auch aus Brasilien selber! Als wir den See entlang spazierten, rief es aufs Mal:
"Sempre alerta!". Es war e<>in in der Schweiz lebender Mann aus Sao Paulo
;-) ! Wir sind gestern oft angesprochen worden, weil wir Pfadis sind.
Genf scheint diesbezüglich eine offene, interessierte Stadt zu sein.
Auch haben wir viel profitiert: So mussten wir dank der Pfadikluft
nirgens Eintritt bezahlen! Nun wird es heute ans Packen gehen. Morgen in aller
Frühe (4:00 Uhr!) werden wir uns auf den Weg zum Flughafen Zürich -
Kloten begeben. Wir schauen dem Abschied mit einem weinenden, aber auch
mit einem lachenden Auge entgegen. Schliesslich werden weitere
Austausche folgen und nächstes Jahr werden wir mit der Pfadi aus
Brasilien ins Jamboree (Weltpfaditreffen zu dem 100jährigen Jubiläum der
Pfadibewegung) nach England fahren!
| 7. 8.06: Gestern
waren wir auf dem Jungfraujoch. Es war ziemlich kalt und auf über 4000 m
wehte ein Schneesturm. Unsere drei brasilianischenPfadimädchen haben
zum ersten Mal Schnee gesehen und sind fast ausgeflippt vor Freude. Eine
englische Pfadigruppe war auch dort oben. Am Abend haben wir Grace 14.
Geburtstag gebührend gefeiert. Heute waren wir in Broc in der
Schoggifabrik. Mhhhm! So fein und so interessant. Weil wir Pfadikluft
trugen, resp. Pfadis sind, kamen wir in Genuss einer Privatführung.
Anschliessend ging es weiter nach Greyerz. Nach dem Bestaunen der
Käseproduktion haben wir das Städtchen samt Schloss angeschaut. Morgen
werden wir nochmals nach Solothurn gehen, da Vanessa aus dem Messerladen
für ihren Vater ein Taschenmesser möchte. Danach werden wir noch die
Dinosaurierspuren in Lomiswil anschauen gehen. Einen Vorgeschmack darauf
hat unser Besuch schon im Naturmuseum erhalten. |

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4. 8.06: Höhlentour
war voll krass und alle haben eine unheimlich gute Leistung erbracht.
Heute gingen wir mit dem Schiff auf die Aare bis Biel. Dies damit unsere
brasilianischen Pfadifreunde sahen, was eine Schleuse ist. War lustig
und auch das Wetter spielte einigermassen mit. Morgen geht's vor der
Rückreise der drei Pfadis das letzte Mal nach Solothurn, um die letzten
Andenken zu kaufen. Am Sonntag ist Jungfraujoch angesagt. Am Mittwoch
haben wir eine Privataudienz beim obersten Generalsekretär der Pfadi,
Eduardo Missoni, in Genf. Allerdings ist er Chef der WOSM. Etwa gleich,
wie Klaus bei der WFIS. Dann gehen wir nächste Woche noch zur
Käseproduktion und zur Schoggifabrik. |
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3. August 06: Heute gehen wir mit allen
ins Nidlenloch. Sind gespannt, wie unseren Pfadis aus Brasilien die
Höhlentour gefallen wird.
1. August 06:
Gestern waren wir im Europapark. Das war voll krass. Vor allem, weil die
Firma Schneider - Reisen unseren brasilianischen Besuch gesponsort
hat Vielen herzlichen Dank! Heute konnten wir endlich nach dem Lager
einmal ausschlafen. Gestern Abend waren wir noch spät in Biel um
das Feuerwerk anzuschauen. Morgen haben wir einen ruhigen Tag und
Nichtstun, Ausspannen und Faulenzen ist angesagt. Heute Abend gibt's Feuerwerk und Höhenfeuer zu
dem Geburtstag der Schweiz. Schade, dass in einigen Orten alles verboten
wurde, weil es viel zu dürr, und somit viel zu gefährlich, ist mit Feuer
und Feuerwerkskörpern zu hantieren.
30. 7.06: Wir sind heute
mit den Velos vom Lager zurückgekehrt. Die erste Etappe haben alle gut
geschafft. wir haben auf dem Bauernhof übernachtet. Das waren ganz nette
Leute. Leider haben Jessica & Nathalia die letzte Strecke nicht mehr
bewältigt und sind von Balu mit dem Auto abgeholt worden. Wir aber sind
stolz auf uns, dass wir die Strecke vom Lauerzersee bis nach Hause gut
geschafft haben!
29. 7.06:
Heute heisst es definitiv Abschied nehmen. Heinz wir das Material zurück
fahren und wir werden uns mit den Velos auf den Heimweg machen. schade,
dass das Lager schon vorbei ist. Aber wir freuen uns aufs treffen im
Herbst in Deutschland. Wir werden noch letzte Adressen tauschen und
sicherlich auch noch viele Abschiedsfotos machen. Das Euro - Camp ist
vorüber! Wie schade!
28.7.: Gestern Nacht gab's Action, weil
ein riesen Sturm wütete. Die meisten Igluzelte gingen kaputt. Wir haben
fünf, die Engländer sieben Zelte verloren. Den Spaniern und den
Italienern ging's ähndlich. Die Solmser haben kurzerhand für uns eine
Kohte leer geräumt, damit wir bei ihnen schlafen konnten. Die Waldläufer
haben für die Spanier platz gemacht. Auch bei den Bielefeldern und
anderen Pfadiabteilungen, die das Glück hatten mit Kothen und Jurten
ausgerüstet zu sein, fanden die durch den Sturm obdachlos gewordenen
Pfadis Unterschlupf. Eben echt Pfadilike! Leider konnte durch den Sturm
das Abendprogramm der Dänen und Iren nicht stattfinden. Dies wird heute
Abend nachgeholt. Sonst gibt's heute Mogen noch Workshops und am
Nachmittag werden wir am Fussball-, resp. Volleyballturnier teilnehmen.
Unsere Fussballmannschaft ist sehr international: Schweizer, Deutsche
und Spanier werden zusammen antreten. Unsere Volleyballmannschaft wird
von den zwei Solmsern Pfadfindern Janosch und Roman unterstützt. Die
Wölflinge & Biber machen ein Länderspiel, wo sie viel über andere Länder
erfahren werden. Am Abend sind wir auf den Abschluss gespannt. Vereinzelt
kommt schon etwas Trauerstimmung auf, weil wir morgen Abschied nehmen
müssen. Die Iren mussten schon heute in der Früh ihren Flug nach Hause
antreten. Schade, dass diese Woche so schnell zu ende geht!
27. 7.06: Heute ist
Touristentag. Werden in die Badi gehen, da wir die meisten Ausflugsziele
kennen. Schliesslich ist die Schweiz unsere Heimat! Andere gehen ins
Alpamare, auf den Pilatus oder nach Luzern ins Verkehrshaus.
26. 7.06: Der
gestrige Hike war cool. Nur Jessica hat leider eine Reihe von Blasen
abgekriegt, weil sie ihre Füsse samt Schuhen im Bach gebadet hat. Die
Olympischen Spiele heute waren auch abwechslungsreich, haben allerdings
nur den Morgen gedauert, da es so heiss ist. Heute Nachmittag konnten
wir somit baden, baden und nochmals baden. Da der See mit 26 Grad keine
Abkühlung bietet, ziehen wir den Bach vor. Wir haben heute Abend mit den
Waldläufern zusammen gekocht und Cooky hat ein Dreigangmenü gezaubert.
Hat allen sehr geschmeckt und wir beschlossen, in den nächsten Tagen für
uns und die Waldläufer ein Fondü zu kochen. Auf der Bühne war heute
Deutschland und Mexiko. Die Mexikaner haben in einer Bühnenzeremonie
Klaus getauft! Leider haben wir den Namen vergessen. Heute war auch Balu
zu besuch. Schade, dass er nur so kurz geblieben ist. Cooky ist mit ihm
nach Seewen gefahren, um ein kleines Geschenk zu kaufen. Ein Pfadfinder
der Bielefelder ISA - Scouts liegt nämlich seit gestern mit Blindarm im
Spital in Schwyz. Die OP ist aber zum Glück gut verlaufen. Gute
Besserung!
25. 7.: War sehr
lustig gestern Abend! Heute gehen wir auf den Hike. Wetter ist immer
noch so heiss, dass wir nur die kurze Wanderung machen. Am Abend werden
wir mit Fackeln zurück ins Camp kehren. Unsere jüngeren Freunde gehen
heute in den Tierpark Goldau. gestern mussten wir noch den Spaniern
zeigen, wir man aus Kartoffeln, Zuchetti und Suppe eine Malzeit kochen
kann ;-)) Auch für uns braucht es manchmal sehr grosse Kreativität, um
aus den vom Feuerkreis abgegebenen Lebensmitteln etwas vernünftiges zu
kochen. Die Pfadis sämtlicher Länder hier sind echt tolle Leute und der
eine oder andere von uns hat schon tiefe Freundschaften geschlossen. Von
den Dänen sind welche da, die wir im Jamborree in Dänemark kennen
gelernt haben und in England wieder trafen. Schade, dass Raschka und
Huck nicht hier sind. Sie werden von ihren ausländischen Freunden
vermisst! Die Abendunterhaltung heute ist speziell für die Wölfe und
Biber, da wir alle auf der Wanderung sein werden. Morgen gibts eine
Lagerolympiade. Hoffentlich mit viel Wasser!
24. Juli 06:
Heute Morgen war Tauschtag angesagt. Alle
Länder stellten sich mit speziellen Darbietungen, Spielen, Gesängen,
Food und mehr vor. Dann wurden Abzeichen, Krawatten, Hemden,
Arbeitsmaterial und viels mehr
getauscht. Phantastisch! Vor allem die Dänen, die als Wikinger auftraten,
waren super! Nachmittag gibt's Sippenlauf für uns Pfader und die kleinen
gehen "auf grosse Jagd". Am Abend gibt's Unterhaltung mit den
Serben & den Italienern. Wir sind gespannt darauf.
23. Juli 06: Am Morgen waren die Wölfe & Biber an einem Kennenlernspiel. Wir Pfader an einem Freundschaftsspiel. Am Nachmittag
gab's diverse Projekte. Unsere bauten am "WFIS - Lagereingang", ein
Floss, spielten Volleyball, sangen Fartenlieder und mehr. Am Abend
besuchten wir aus Höflichkeit den Ökumenischen Gottesdienst, der uns
allerdings leider sehr katholisch vorkam... Später gab's dann Fun &
Action mit den Spaniern und den Engländern. War ein lässiges
Unterhaltungsprogramm der beiden Länder!
22. Juli 06: Wir sind glücklich heute im Eurocamp angekommen. Wetter sehr
heiss. Lagerplatz wunderbar direkt am Lauerzersee gelegen. Am Abend gab's vor
der Eröffnungszeremonie ein heftiges Gewitter. Alle Pfadis, die schon
gestern angereist waren und somit ihren Lagerplatz fertig aufgebaut
hatten, kamen um uns schnell vor dem Unwetter Zelte und Lagerbauten
aufstellen zu helfen. Allen voran die Waldläufer! Vielen herzlichen
Dank! Am späteren Abend gab's dann eine
Eröffnungszeremonie, die ganz im Zeichen der Schweiz stand. Wir wissen
nun, warum alle denken, bei uns hätte jeder ein Sennenkäppi auf dem
Kopf, eine Kuh zu Hause und spiele Alphorn ;-)
20. Juli 06:
Nachdem wir in den letzten Tagen schon die Bundeshauptstadt Bern und
das malerische Städtchen Solothurn (mit Badi) angeschaut haben, ging's
heute in die Grenchner Badi. Am Abend gab's einkaufen in Biel. Die Themperaturen sind so heiss, dass es um 18:00 Uhr in Biel immer noch 36°
C hatte! Aus diesem Grund haben wir beschlossen die ursprünglich geplante Reise ins Eurocamp nicht mit den Velos zu machen. Wir werden am
Samstag mit dem Zug reisen und die Rückreise, wie geplant, in zwei Tagen
mit den Fahrrädern bewältigen.
18. Juli 06: Heute
waren wir in Kandersteg im Internationalen Pfadizenter. Haben viele
Pfadis aus dem fernen Ausland angetroffen. So z. B. aus Thaiwan und
China. Aber auch Deutsche- dessen Leiter war bei der Gründung der "WFIS
- Europe" vor 10 Jahren mitdabei - haben wir angetroffen. Toll! Und auch
Schweizer waren dort, Pfadis aus St. Gallen, die eine fabelhafte Kücheneinrichtung hatten!
11. Juli 2006:
Heute ist nach einer abenteuerlichen Zoll- resp.Polizeikontrolle unser
Besuch aus Brasilien angekommen. Die drei Pfadfinderinnen werden bei
Balu, Heinz und Hamster untergebracht sein und die nächsten 4 Wochen ein tolles
Programm erleben. Nach der Ankunft ging's heute gleich nach Zürich.
Bahnhofstrasse, Wasserkirche, Zürichsee und Peddalofahen¨ stand vor der
Weiterreise nach Grenchen auf dem Programm.
| Mai / Juni
06: Unser AL und Präsident Newton weilt
bis an Pfingsten in Kanada an der Hochzeit seines Cousins. |
 |
NEWS VOM
FRÜHLINGSLAGER 06 AUS BRASILIEN:
Oi (Hallo), der gestrige Tag (Montag)
war sehr abenteuerlich. Die Wellen waren mit ca. 3m sehr hoch. Newton
warnte uns über die starke Grundströmung, aber einige wussten es besser.
Plötzlich realisierten wir, dass wir vom Land weggetrieben wurde. Dank
der Hilfe von einigen Surfern gelangten wir dann aber zum Glück ohne
grössere Probleme wieder an den Strand zurück! Dies feierten wir mit
einigen Büchsen Cola. Die Menschen hier sind alle mausarm, nehmen aber
kein Geld für Dienste an, welche sie von Herzen aus getan haben. Da
könnte sich manch Schweizer eine Scheibe abschneiden davon! Am Abend
machten wir ein Lagerfeuer am Strand und hörten Christian gespannt zu,
während er über Baden Powell erzählte.
Heute (treisa feira) begaben wir uns mit einem Tenente (Leutnant) und
drei Soldaten der brasilianischen Armee auf Dschungeltour. Dabei wurde
ich von irgend einem giftigen Vieh gestochen und ein Soldat kriegte
Ameisen in sein Ohr! Mit Macheten kämpften wir uns durch den
Dschungelpfad und konnten uns zum Teil nur noch auf dem Bauch vorwärts
bewegen!
Morgen fliegen wir wieder in die Schweiz zurück! Wir werden Brasilien
ganz sicher vermissen und freuen uns, wenn unsere vielen Freunde, die
wir hier gefunden haben, uns im Sommer besuchen kommen!
Tschüss und bis bald zu hause!
Splash
WICHTIGE TELEFONISCHE INFOS VOM SONNTAG: Die Abreise aus Brasilien verzögert sich, da das
Schweizer Reisebüro irgendetwas mit dem Rückflug vermasselt hat. Rückflug nun erst am Mittwoch. Ankunft Donnerstag, 27. 4.06, 11.15 Uhr
im Flughafen Zürich Kloten.
Am
Samstagmorgen
war baden angesagt. Um 13 Uhr fuhren wir mit dem
Bus zum Marinehafen von Rio. Dies dauerte etwa 2 Stunden! Im Hafen
durften wir mit einem alten Kriegschiff aus dem ersten Weltkrieg eine
Hafenrundfahrt machen. Dabei sahen wir ein riesiges U-Boot. Auch wurden
wir mit einem wunderschönen Sonnenuntergang belohnt. Zurück im Camp
feierten wir das 12 jährige Bestehen der Pfadfinder aus Vinhedo (Gruppe
164).
Sonntag: Nach
dem Frühstück und dem Gottesdienst durften wir baden gehen. Das war auch
nötig bei dieser Hitze (35 Grad!). Newton surfte wie ein Walross durch
die 2m grossen Wellen! Der darauf folgende Fahnenabzug beendete das
Lager. Dabei war der General Meier zugegen. In seiner Abschlussrede
lobte er die Zusammenarbeit der Brasilianischen und Schweizer
Pfadfinder. Zum Abschied schenkten wir unseren Freunden aus Vinhedo die
Schweizerfahne. Der Abschied fiel allen schwer und es wurde manche
Tränen vergossen. Der Nachmittag wurde am Strand verbracht, wo wir uns
vom anstrengenden Programm erholten. Im Camp zurück wurden wir von
kleinen ekligen Mücken zerstochen. Newton hat über 10 Stiche pro Arm! Am
Abend machten wir ein Churasco, welches uns über den Abschied und die
ewige Reis- und Bohnenküche hinweg tröstete.
Leider gehts jetzt wieder nach Hause und wir
werden Brasilien alle vermissen, uns aber auch auf den Sommer freuen, wo
uns einige brasilianischen Pfadfinder besuchen werden.
Allzeit Bereit
Kukuruz
Schon gewusst? In Brasilien fahren 7 von 10 Autos mit
Zuckerrohrschnapps. Das ist die viel günstigere Alternative zum
herkömmlichen teuren Benzin. Die Autoindustrie hat sich bereits im
grossen Stiel darauf eingerichtet und fast dreiviertel der in Brasilien
hergestellten Autos sind auf Äthanol ausgerichtet. Für die Umwelt ist
dies auch viel weniger belastend. Aber wegen dem Abbrennen der Zuckerrohrfelder und der Gefahr der Monokulturen ist das ganze auch
umstritten.
22. 4.06:
Gestern, Freitag, sind unsere
Freunde aus Vinhedo bei Zeiten hier im Lager angekommen. Nach dem
Einrichten wurden die Fahnen gehisst. Dabei war die Blaskapelle des
Militärs anwesend und hat nebst der Landeshymne noch viele lustige Lieder gespielt. Nach dem Mittagessen (Reis und Bohnen) fuhren die
Teilnehmer mit Bussen zum Startpunkt der Wanderung, welche sie zur
Festung Santa Cruz führte. Fantaghiro fiel leider wegen eines
Sonnenstichs aus, den sie sich trotz Kopfbedeckung und viel trinken
zugezogen hatte. Sie durfte mit dem Auto nachfahren, und die Festungen
auf diesem Wege bewundern. Sämtliche Festungen hier beherrschten die
Bucht von Rio. Unser Programm erlitt zwei Stunden Verspätung. Dadurch
war das Abendessen (wieder Reis und Bohnen) erst um 20:30 Uhr. Müde und
abgekämpft wurden wir noch zu einem Fest der Fantasie eingeladen, deren
Thema 12 Jahre Pfadfinder von Vinehdo war. Um Mitternacht konnten wir
dann endlich in den Schlafsack kriechen. AZB Fantaghiro
Herkömmliche Post vom 21.
4., aufgegeben in Vinhedo (Brasil) am 13. 4.06:
Ich hoffe, es geht euch gut. In der Schweiz soll
das Wetter ja verrückt spielen und es soll schneien. Hier ist es sehr
warm, um nicht zu sagen sehr heiss. Die Pullover habe ich umsonst
mitgenommen. Ich wohne hier bei einer sehr netten Familie in Vinhedo.
Die Kinder heissen Victor und Vanessa (12 & 16 J.). Vanessa wird uns im
Sommer in der Schweiz besuchen. Wir waren schon in einem Pfadilager, das
eigentlich nur ein Weekend war. Im Lager nahm ich an den
Roveraktivitäten teil. Mit meinen 18 Jahren war ich aber der Jüngste! Es
hat trotzdem viel Spass gemacht. Hier ist alles ganz anders als in der
Schweiz. Die Leute sind alle sehr gastfreundlich und viel weniger ernst
als bei uns. So bin ich von den Rovern z. B. sehr warm empfangen worden.
Jeder will dich kennen und du bist eine Sensation. Alle Leute sind hier
so lebenslustig und offen. Ich werde euch nun noch erzählen, wie ich
hier wohne: Unser Haus ist nicht so gross. Wir haben eine Haushälterin,
was hier aber normal zu sein scheint. Kaum 50 m entfernt wohnt Splash.
Ihr Gasthaus ist riesig und es gibt einen Swimmingpool. Sie wohnt bei
einer sehr reichen Familie. Wir, Vanessa, Victor und ich, sind sehr oft
bei ihnen, da Vanessa und Nathalia (sie wohnt mit ihrer Familie in dem
grossen Haus) sehr gute Freundinnen sind. Wir sehen uns Filme an, lernen
Portugiesisch bzw. Deutsch. Nathalia wird übrigens auch in die Schweiz
kommen. Deshalb will sie unbedingt Deutsch lernen.
Viele herzliche Grüsse aus dem warmen Brasilien
Mowgli
Wetter - Rio de Janeiro Freitag, 21. 4.06
| 21° |

teilweise bewölkt |
Maximal 26° |
Donnerstag, 20. 4.06
Gestern waren wir in Rio. Nach dem wir unsere erste
Nacht hier hatten sind wir um kurz nach 6 durch Christian und Kompagnons
geweckt worden. Nach einem kleinen Frühstuck mit Brot und Kaffee haben
wir uns für einen Ausflug nach Rio bereit gemacht. Christian hatte noch
eine Besprechung mit den hiesigen Verantwortlichen um die Ablaufe zu
arrangieren. Um 10 Uhr haben wir uns auf den Weg zur Copacabana gemacht.
Nach einem Spaziergang über den Strand zum grössten und teuersten Hotel
von Rio, dem Copacabana Palace. Lea und ich bekamen jedoch recht feuchte
Hosen, da die Wellen ganz fies waren und immer wenn man nicht hinsah
kamen die grössten. Auf dem Rückweg zum Auto machten wir an einem Laden
halt, der eisgekühlte Kokosnüsse verkaufte. Nach dem wir uns diese dann
zu Gemühte geführt hatten machten wir uns zum Fuss des Zuckerhuts auf.
Am Praia (Strand) Vermelha (rot), das liegt im Stadtteil Urca, haben wir
parkiert und dann zu Mittag gegessen. Das Mittagessen gab es wie schon
gewohnt nach Gewicht und man konnte sich nehmen was man gerne ass (eine
gewisse dafür bekannte Person hatte über 800g auf dem Teller). Gegen 14
Uhr sind wir dann mit der Teleferica (Seilbahn) auf die Mittelstation
und anschliessend auf den ca. 400 m hohen Zuckerhut hochgefahren. Ihr
kennt die Seilbahn alle aus dem James Bond - Film. Von dort aus hat man
einen wunderbaren Ausblick auf die Stadtteile Rio de Janeiros und die
Bucht, sowie Niteroi und unseren Privatstrand. Wir hatten traumhaftes Wetter so das wir uns alle kräftig eincrèmen mussten und der eine oder
andere hatte sich auch verbrannt. Nach dem wir den herrlichen Ausblick
auf den Jachthafen, das blaue glitzernde Wasser und die in die Berge
eingebettete Stadt genossen hatten, sind wir gegen 16 Uhr wieder zu
unseren Fahrzeugen, die am "Roten Platz" parkiert waren, zurück. Nun
begann eine abenteuerliche Fahrt entlang der Strände bis ins Zentrum Rio
de Janeiros. Unter anderem wurden wir fast zwischen 4 Bussen
zerquetscht. Auf dem Stadtmarkt in Rio angekommen war viel los. Es gab
viel zu sehen und noch viel mehr zu kaufen. Leider lief uns die Zeit
davon und wir mussten uns mit unseren Einkäufen, welche trotzt allem
noch nicht alle erledigt sind, beeilen. Anschliessend sind wir hungrig
und müde an den Theaterplatz gefahren und haben dort vor einer Kulisse
von historischen Gebäuden (Nationalbibliothek, Naturkundemuseum) in
einer typisch brasilianischen Bar zu Abend gegessen. Gegen halb neun
haben wir uns dann wieder über die ca. 14 km lange, die Bucht
überspannende, Brücke von Niteroi auf den Heimweg gemacht. Nach den
Menschenmengen, die wir diesen Tag um uns gehabt haben - Rio hat
immerhin genau so viel Einwohner wie die Schweiz - haben wir die Ruhe
und Abgeschiedenheit unseres Paradieses genossen. AZB Newton
Der Text ist nicht von mir allein. Unser netter
Fahrer Alex Trabert hat kräftig mitgeholfen.
Post vom 21.
4., aufgegeben in Vinhedo am 13. 4.06:
Ich hoffe, es geht euch gut. In der Schweiz soll
das Wetter ja verrückt spielen und es soll schneien. Hier ist es sehr
warm, um nicht zu sagen sehr heiss. Die Pullover habe ich umsonst
mitgenommen. Ich wohne hier bei einer sehr netten Familie in Vinhedo.
Die Kinder heissen Victor und Vanessa (12 & 16 J.). Vanessa wird uns im
Sommer in der Schweiz besuchen. Wir waren schon in einem Pfadilager, das
eigentlich nur ein Weekend war. Im Lager nahm ich an den Roveraktivitäten teil. Mit meinen 18 Jahren war ich aber der Jüngste! Es
hat trotzdem viel Spass gemacht. Hier ist alles ganz anders als in der
Schweiz. Die Leute sind alle sehr gastfreundlich und viel weniger ernst
als bei uns. So bin ich von den Rovern z. B. sehr warm empfangen worden.
Jeder will dich kennen und du bist eine Sensation. Alle Leute sind hier
so lebenslustig und offen. Ich werde euch nun noch erzählen, wie ich
hier wohne: Unser Haus ist nicht so gross. Wir haben eine Haushälterin,
was hier aber normal zu sein scheint. Kaum 50 m entfernt wohnt Splash.
Ihr Gasthaus ist riesig und es gibt einen Swimmingpool. Sie wohnt bei
einer sehr reichen Familie. Wir, Vanessa, Victor und ich, sind sehr oft
bei ihnen, da Vanessa und Nathalia (sie wohnt mit ihrer Familie in dem
grossen Haus) sehr gute Freundinnen sind. Wir sehen uns Filme an, lernen
Portugiesisch bzw. Deutsch. Nathalia wird übrigens auch in die Schweiz
kommen. Deshalb will sie unbedingt Deutsch lernen. Viele herzliche Grüsse aus dem warmen Brasilien Mowgli
Mittwoch, 19.4.06
Fakir und ich sind bereits seit heute
morgen hier in Rio und haben seit über 30h nicht mehr geschlafen.
Die Reise verlief gut bis auf den Punkt das Fakir eine Busse bekam,
da er nicht angeschnallt war. Die übrigen verliessen Campinas um
07.45 Uhr und kamen um 15.00 Uhr im Bussbahnhof von Rio an. Die
Fahrt verlief ebenfalls ereignislos und war sehr komfortabel. Als
sie ankamen hatte Fakir und ich schon alles erledigt, die Kothe
stand, der Bambus war schon aus dem Dschungel geholt. Nur meine arme
Hand musste im Schilf dran glauben, da das Zeug schärfer ist, als es
aussieht. Der Zeltplatz könnte schöner nicht sein. Es sind nur 50 Meter bis zum Strand. Auf der anderen Seite der Bucht thront der
Zuckerhut und der Sonnenuntergang dahinter ist richtig fantastisch.
Um zum Computer im nahen Hotel zu gelangen müssen wir uns bei der
Wache an und abmelden, da sich der Lagerplatz auf Militärgelände
befindet. Wer herumschleicht im Dunkel auf den wird geschossen :-)!
AZB
Newton
Rio de Janeiro
ist die zweitgrößte Stadt Brasiliens und
Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates. Sie liegt an der
Guanabara-Bucht im Südosten des Landes. Der Name (portugisisch für
„Fluss des Januar“) entstand, weil Amérigo Vespucci am 1. 1.1502 die
Bucht entdeckte und irrtümlich für die Mündung eines großen Flusses
hielt. In der eigentlichen Stadt leben 6.023.699 Einwohner und
11.719.708 in der Agglomeration (Stand jeweils 1. Januar 2005). Von 1763 bis 1960 war Rio de Janeiro die
Hauptstadt Brasiliens und trat danach diese Funktion an Brasilia ab,
bleibt aber nach Sao Paulo bedeutendstes Handels- und Finanzzentrum
des Landes. Die Bewohner der Stadt nennt man Cariocas, nach einem
Wort aus dem Tupi-Guarani (der Sprache der Eingeborenen), welches
„Hütte des weißen Mannes“ bedeutet. Wahrzeichen von Rio de Janeiro sind der
Zuckerhut, die 38 Meter hohe Christusfigur auf dem Gipfel des
Corcovado und die Copacabana, die als einer der schönsten Strände
der Welt gilt. Die Stadt ist auch bekannt wegen des jährlich
stattfindenden Karnevals von Rio. Die vielfarbige Parade der Sambaschulen gehört zu den größten Paraden der Welt. Auf Grund der Lage Rios in den niederen
Breiten, am Atlantischen Ozean und an der Guanabara-Bucht ist das
Klima der Stadt tropisch mit zwölf humiden Monaten. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 22,6
Grad Celsius bei nur geringen monatlichen Abweichungen
(Höchsttemperatur im Januar/Februar: 25,5 Grad Celsius,
Tiefsttemperatur im Juli: 20,2 Grad Celsius) und einem
durchschnittlichen Jahresniederschlag von circa 1.100 Millimetern. Die höchsten Niederschläge fallen in den
Monaten Dezember bis April, wenn auf der Südhalbkugel Sommer ist.
Terça, 18 de abril de 2006,
06h59 Atualizada
às 07h39
São Paulo registra a madrugada mais fria do
ano
Os termômetros na capital paulista marcaram 14ºC nesta madrugada -
já considerada a mais fria do ano. A temperatura máxima hoje não
deve passar de 20ºC, de acordo com a Climatempo. O céu ficará
nublado na maior parte do dia, com aberturas de sol entre o fim da
manhã e o meio da tarde. Há possibilidade de chuviscos ao anoitecer.
A capital que registrou a menor temperatura esta madrugada foi
Curitiba, no Paraná, com 8,5ºC - a menor no mês de abril nos últimos
três anos. Ontem, o Instituto Nacional de Meteorologia registrou mínima de
16,7ºC na estação do Mirante de Santana, zona norte de São Paulo. A
máxima foi de 20,5ºC - a menor máxima do ano.
Dienstag,
18.4.06
Exklusiv
mit Fakir sind wir zu einer nahe gelegenen Fazenda (Herrengut) gefahren.
Auf dem Weg dorthin haben wir mitten in der Wildnis bei einem Sklavenfriedhof halt gemacht. Unser Führer sprach ein Gebet, bevor wir
das Gelände betraten. Auf ca. 30x30m liegen da hunderte von Menschen begraben. Die Gräber sind alle von Dickicht überwachsen und es
existieren keine Grabsteine. Wenn man bedenkt was da geschehen ist, wird
man automatisch nachdenklich und traurig. Bei der Fazenda konnten wir
nur das grosse Herrenhaus von aussen bestaunen. Man fühlt sich
unweigerlich 200 Jahre zurückversetzt. Vom Wirtschaftsbetrieb war leider
nichts zu sehen, da dies alles ausserhalb geschieht. Morgen geht es früh
nach Rio. Fakir und Newton sind schon heute Abend mit dem
brasilianischen Voraustrupp los. AZB Hamster
Hallo Choli und alle anderen
Feuerkreisler Aus dem sonnigen Brasilien grüssen wir euch ganz
herzlich. Im Moment weht zwar ein recht kühler Wind vom Südpol her, aber wir
werden übermorgen nach Rio fahren, dort hat man uns 35 Grad versprochen. Betreffend Eurocamp: Es werden drei Pfadfinderinen aus Vinhedo
teilnehmen! Vinhedo liegt ca. 100 km von Sao Paulo entfernt. Nochmals ein ganz grosses Dankeschön, dass wir eure Kothe mitnehmen
durften. Gruss und AZB Hamster
Land und Leute:
Portugiesisch ist hier die Landessprache. Doch
unterscheidet diese sich ziemlich vom Portugiesisch, welches in Europa
gesprochen wird. Der Hauptfaktor hierzu ist das Tupi-Guarany, eine
Indianersprache, welche sich aus der Sprache der Stämme der Tupi und der
Guarany zusammensetzt. Weitere Stämme sind die Xavantes(Schavantsches)
und die Kaiapo. Im Gegensatz zu den portugiesisch sprechenden Menschen
kennen die Tupi-Guarany das K und das Y, für die Portugiesen ein Ding
der Unmöglichkeit dies auszusprechen. Die meisten Orte in der Umgebung
von Vinhedo haben ihre Nahmen aus der Indianersprache, so z.B. Moruyaba,
Indayatuba und Itatiba. Sämtliche Tier und Flurnahmen sind ebenfalls in
Tupi-Guarany. Hier einige Beispiele:
|
Deutsch |
Portugisisch |
Tupi-Guarany |
| Mond |
Lua |
Jaci |
| Wasser der Mutter |
Mae Da `Gua |
Yara (Flurname) |
| Gewitter |
Trovao |
Tupa (Gott) |
| Fisch mit dickem Bauch |
Peixe Guaru Indios |
Guarulhos (Flugplatz) |
| Grüner Grashüpfer |
Gafanhoto Verde |
Tucurvvi |
| Alter Teufel |
Diabo Velho |
Anhanguera (Autobahn nach Rio)
|
Hoffe es ist interessant AZB oder eben sempre alerta para servir Hamster
Ostersonntag, 16. April 06:
Heute waren wir einmal mehr eingeladen zu einem Grillfest auf
brasilianische Art. Es gab etwa sechs verschiedene Fleischsorten. Wir
assen und assen, bis wir nicht mehr konnten. Mowgli und Kukuruz brachten
den anderen Kinder ein Schweizer Kartenspiel bei, währenddessen ich,
Hamster und Newton erfolglos versuchten die Fleischresten zu tilgen. Ich
und Hamster machten nach dem Dessert noch einen kleinen Spaziergang,, wo
wir die Fauna und Flora der Umgebung erforschten. Fantaghiro schockte
noch alle Anwesenden Brasilianer mit einem Abkühlungsbad in den
Swimmingpool. Wir sassen noch lange Zeit zusammen und tauschten Erlebtes
miteinander aus. Zwischendurch wurden wir von den "Hurrarufen" von drinnen unterbrochen, da ein wichtiger Fussballmatch im Fernseher lief.
Nach und nach löste sich die Gesellschaft auf. Liebe Grüsse Fakir
Samstag, 15.4.06:
Um 11.00 Uhr waren wir alle bei den Gastgebern von Fakir zu einer
Feijoada (Feschuada) eingeladen. Dies ist ein Gericht, welches hier in
Brasilien eine alte Tradition hat. Die früheren Sklaven sammelten die
von ihren Besitzern weggeworfenen, unverwertbahren Fleischteile. Das
sind Schweinsfüsse, Schnauzen und Schwänze sowie die Wurstanschnitte.
Diese Fleischteile mischten sie mit roten Bohnen und Peperoncini. Das ganze liessen sie dann mehrere Stunden Kochen und um das ganze
bekömmlicher zu machen fügten sie noch Orangen hinzu. Man reicht dazu
Reis und Salat. Es hat wirklich allen geschmeckt. Danach erfrischten wir
uns im Swimmingpool und vergnügten uns mit diversen Spielen. Am
Nachmittag begaben wir uns ins Pfadiheim, wo die offizielle
Empfangszeremonie inkl. Fahnenaufzug stattfand. Danach lernten wir einen
Tanz der Tupi-Guaranj Indianer, mit 95 Teilnehmern ein Erlebnis! Es
blieb nur kurze Zeit uns frisch zu machen. Danach waren wir zur
Pizzaparty bei Tais eingeladen. Es gibt dort einen richtigen Pizzaofen.
Ein Rover spielte Pizzaiolo und wir schlemmten und spielten bis
Mitternacht. AZB Hamster
Rezept: Feijoada Completa
Zutaten:
1½ kg schwarze oder braune Bohnen / 500g Suppenfleisch / 1-2
Schweinszungen (evtl. geräuchert) / 500g Carne seca / 500g
Schweinelende / 150g geräucherter Speck / 750g Lingüiça / 1
Schweinfüsschen / 1 Schweinsöhrchen / 1 Schweineschwänzchen / Öl / 6
Zwiebeln / 8 Knoblauchzehen / 1 Orange / 3 Lorbeerblätter / evtl.
gemahlener Kreuzkümmel / Salz, Pfeffer
Für die Marinade:
3 Essl. Weinessig / 2 Knoblauchzehen / 2 Teel. Salz / 3 Teel.
Pfeffer Zubereitung:
Die gewaschenen Bohnen in reichlich Wasser eine Nacht lang
einweichen. Ebenfalls am Abend zuvor die verschiedenen Fleischsorten
in einer Marinade aus Weinessig, zerdrücktem Knoblauch, Salz und
Pfeffer einlegen.
Am nächsten Tag in einem grossen Topf in etwas Öl 2
kleingeschnittene Zwiebeln und 3 zerdrückte Knoblauchzehen anbraten,
die Bohnen mit ihrem Einweichwasser dazugeben und ca. 1½ Stunden
bei niedriger Temperatur kochen (eventl. noch Wasser dazugiessen).
In einem anderen Topf in Öl 4 grosse, in Ringe geschnittene
Zwiebeln, 5 zerdrückte Knoblauchzehen und die Lorbeerblätter
andünsten, bis die Zwiebelringe weich und glasig sind. Die
verschiedenen Fleischsorten in der oben angegebenen Reihenfolge
zufügen, ca. alle 10 Minuten die nächste Sorte, mit der
Schweinelende auch Schweinefüsschen, -öhrchen und -schwänzchen,
dabei auf die verschiedenen Garzeiten des Fleisches achten
(Rindfleisch und Zunge benötigen länger als Kassler etc.). Alle
schmoren lassen. Das Fleisch soll schliesslich sehr weich sein,
jedoch nicht zerfallen. Nach ca. 1½ Stunden das Fleisch, die Würstchen und die anderen Zutaten in den Bohnentopf geben und alles
zusammen nochmals 1½ bis 2 Stunden bei schwachem Feuer kochen. Ab
und zu mit dem Holzlöffel umrühren. Eventuell mit Kreuzkümmel, Salz
und Pfeffer nachwürzen. Die Bohnen müssen weich sein, dürfen aber
nicht zerkochen, und die Brühe soll reichlich und sämig sein.
Beachten Sie jedoch, dass die Feijoada keine Suppe ist. Eine
geschälte ganze Orange während des Kochens in den Topf legen.
Dadurch vermindert sich der Fettgehalt.
Beilagen:
Reis, Farofa, geschälte Orangenstückchen und "Couve Mineira";
unbedingt eine sehr scharfe
Chili-Peperoni-Sauce (Molho de Pimenta);
eventuell Kopf-, Tomaten- oder Zwiebelsalat.
Freitag, 14. April 06:
Heute besuchten wir am Nachmittag den Zoo im ca 40 Min. entfernten
Itatiba. Nebst den bekannten Tieren interessierten wir uns speziell für
die Einheimischen. De De erwies sich als exzellenter Führer. Ausser den
Tieren in den Gehegen kann man in der dschungelähnlichen Anlage auch
viele Tiere in der freien Natur sehen. Über die Wege spannten sich nur
wenige cm über unseren Köpfen unzählige Spinnennetze wie ein Baldachin.
Darin befanden sich manchmal bis an die 20, 15cm grosse Tiere! De De
sagte uns, dass sie hoch giftig seien, man jedoch nichts zu befürchten
habe, wenn man sie in Ruhe lasse. Auch konnten wir Spinnenaffen
bestaunen. Diese haben ihren Namen, weil sie mit ihren behaarten Armen
und Schwanz wie Spinnen aussehen. Daneben bekamen wir auch
Pfeilgiftfrösche zu sehen. Aus diesen gewinnen die Indios ihr Gift für
die Jagt.
He Cooky u
aui angere wo hei müesse di heime blibe
I hoffe es geit oi aune guet. E Gruess vo
aune u bsunders vo dä Marina!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Mir heis mega luschtig hiä in
Brasil!!!!!!!!!!!!!!!
BB
FANTAGHIRO
Donnerstag, 13. 4.06:
Hi
Zusammmen
heute waren wir im Vergnügungspark "Hopi Hari". Als wir durch den
Eingang gingen gabs bei Fakir Probleme, weil er Esswaren und sein
Pfadimesser in seinem Rucksack mit dabei hatte. Dies alles durfte man
natürlich nicht mit hinein nehmen. Waffen aller Art sind verboten. Als
wir drinnen waren sahen wir, dass dieser Park mehr oder weniger eine
Kopie des Europaparks ist. In diesem Park gibt es eine
eigene Sprache, welche sie aus vielen Sprachen, die auf der Welt
anzutreffen sind, zusammen gesetzt haben. Wieso dies so ist, blieb uns
ein Rätsel. Ausser vielen Achterbahnen gab es hier auch Attraktionen wie
das River Rafting, einen Turm an dem man hochgezogen wird und im freien
Fall beschleunigt bis man nur noch knapp über dem Boden ist und dann
voll Bremst und noch vieles mehr. Der Tag machte allen sehr viel Freude.
Nur ich, das arme Schwein, musste leiden weil Ji Ji mich die ganze Zeit
ausgekitzelt hat... :-)) Nach dem lustigen Tag gingen wir dann noch zu
Marina wo wir nun noch was am Essen sind und unsere verbrannten Seelen
baumeln lassen (Mowgli hat es besonders erwischt). Übrigens Splash ist
fast jeden Morgen um 07.00 Uhr (12.00 Uhr Schweizerzeit) im MSN. Wer also
direkte News möchte, loggt sich dann ein.
Newton, Fakir & Fantaghiro
Habe etwas für euch, liebe Leserinnen und Leser,
über Campinas zusammengetragen:
Campinas ist eine Stadt
im brasilianischen Bundesstaat
São Paulo und liegt etwa 100 km
nördlich der Stadt
São Paulo. Auf einer Fläche von 801 km²
leben 1.031.887 Einwohner (2004), etwa 2,5 Millionen im Ballungsraum.
Die Stadt ist eine Gründung der
Bandeirantes aus dem späten 18.
Jahrhundert und erhielt erst
1842 ihren heutigen Namen. Seit Mitte
des 19. Jahrhunderts wuchs sie stetig mit dem Vordringen des
Kaffeeanbaus und der Eisenbahn. An die Zeit der Industrialisierung
erinnert die ringförmige Museumsstraßenbahn im Taquaral Park.
Heute ist Campinas die zweitgrößte Stadt des Staates São Paulo und
beherbergt zahlreiche Industriebetriebe und universitäre
Forschungseinrichtungen.
Campinas ist ein wichtiges Industrie- und Handelszentrum mit
vielfältigen Wirtschaftszweigen: Kaffee-, Zuckerrohr- und Baumwollanbau,
verarbeitende Industrie (Textilien, Maschinenbau, Papier, Chemie,
Elektronik) und Dienstleistungen.
Die Region um Campinas erwirtschaftet mit etwas mehr als 3% der
Einwohner des Landes 9% des brasilianischen
Bruttosozialprodukts. Das
Pro-Kopf-Einkommen ist eines der
höchsten in Lateinamerika (10.000 US$/Jahr).
Campinas wird auch als brasilianisches
Silicon Valley bezeichnet. Es
beherbergt Technologieunternehmen wie
IBM,
Motorola,
Samsung,
Bosch,
Texas Instruments,
General Motors,
Honda,
Mercedes Benz und viele andere, sowie
Forschungszentren und diverse Universitäten. Auch die pharmazeutische
und petrochemische Industrie ist mit Firmen wie
Merck,
DuPont,
Rhône-Poulenc und
Shell in der Region vertreten.
AZB
Cooky
News von
Hamster: Während die
anderen sich im Freizeitpark vergnügten, habe ich einen wunderschönen
Tag hier in Campinas verbracht. Auch die Bustickets für nächste Woche
nach Rio ins Pfadilager habe ich besorgt. Diese Fahrt wird ca. 7 Stunden
dauern. Für diese 500 Kilometer haben wir 65 R $ pro Person bezahlt. Das
sind ca. Sfr. 40.-- .Morgen fahren wir alle zusammen in den Zoo.
Übrigens Campinas hat etwa 1,2 Mio. Einwohner. Dies fällt einem aber
nicht auf, da die Stadt sehr weitläufig und mit vielen Grünanlagen
versehen ist. Christian hat mich hier in einen Eispalast geschleppt (80
Sorten!!!). Gegen das Angebot hier sind die Italiener Waisenkinder! In
Brasilien kennt man die Siesta trotz der Hitze nicht. Es wird hier, wie
bei uns, meist von 08.00 bis 16.00 Uhr durchgearbeitet.
So, bis bald und euch allen schöne
Ostern.
Hamster
Mittwoch, 12.
4.06:
Auf ein neues fuhren wir heute nach Sao
Paulo. Um 10.30 Uhr machte sich bereits die Hitze in den
Häuserschluchten bemerkbar. Als erstes besuchten wir das Asiaviertel in
der Downtown. Hier gab es verschiedene Souvenirshops, in denen u. a.
Taranteln, Schmetterlinge, Skorpione und Piranhas in Glas eingegossen zu
kaufen waren. Wir kauften nichts dergleichen, da wir diese Tiere lieber
in der Natur betrachten. Mitiu empfahl uns ein Japanisches Restaurant,
in welchem man wiederum pro Kilo bezahlen konnte. Nebst Sushi gab es
eine Vielzahl von Sachen wie z. B. Crevetten im Teig, Reis, Huhn, div.
Gemüse, div. Fisch, Pommes usw. Mitiu freute sich als Japaner, dass die
Kids kräftig zulangten. Zum Verdauen wanderten wir zu einer der grössten
Kathedralen Lateinamerikas, der "Igreja Catedral da Se". Auf dem Rückweg
wurde vor unseren Augen ein Fussgänger angefahren. Der gerade anwesende
Polizist betrachtete die eingeschlagene Windschutzscheibe und den
abgerissenen Rückspiegel sowie den leicht ramponierten Passanten und
schickte beide daraufhin ohne Formalitäten ihres Weges. Um sich ein
besseres Bild der Stadt machen zu können fuhren wir auf den 151m hohen
(47 Stockwerke) "Edificio Italia". Vom Dach aus erblickten wir ein
Häusermeer, welches seinesgleichen sucht, bis an den Horizont Hochhaus
an Hochhaus! Auf dem Nachhauseweg wollten die Mädels noch shoppen gehen.
Leider kamen wir danach in die Stosszeit und benötigten für die
Nachhausefahrt fast 4 Stunden!
Wir freuen uns auf morgen, denn da fahren wir
nach "Hoppi Hari" (wir nennen es "Hoppel Hasi")einem Vergnügungspark.
Liebe pfadigrüsse aus dem super Abenteuer
Brasilien
Hamster
Hallo zusammen
Hier noch ein paar
Informationen zu Land und Leuten:
Immer wieder berichten wir über das Essen. Wir werden täglich mit
allerlei Leckereien verwöhnt. Unsere Pfadfinder und die Leiter schwärmen
täglich vom Essen, was wohl schon alles sagt. Als erstes fällt einem die
Vielfalt der Küche auf. Als Hauptbeilage gibt es meist Reis in allen
Variationen, dazu auch öfters mal Kartoffeln oder Maniok, hier als
Manioca bekannt. Maniok kann gebraten, gekocht oder frittiert auf dem
Tisch erscheinen und schmeckt ähnlich wie Kartoffeln. Gemahlen wird
Maniok gerne über diverse andere Speisen gestreut. Zum Reis dürfen die
Bohnen nicht fehlen. Hier kennt man drei Sorten: Rote, Weisse und
Schwarze. Man isst sie hier täglich, denn sie sind mit Reis und
Maniokmehl überstreut das traditionelle Gericht Sao Paulos. Vegetarisch
kommt man hier gut über die Runde, dennoch essen die Einheimischen zu
diesen Beilagen gerne Fleischeintopf vom Huhn, Schwein oder Rind. Salat
darf natürlich zu den Gerichten nicht fehlen. An Stelle von Essig wird
Orangen - oder Limettensaft verwendet. Nebst den uns bekannten Salaten
und Gemüse sind eine Unzahl uns unbekannter anzutreffen. Von den vielen
Früchten werde ich ein andermal berichten, da die Vielfalt enorm ist. Zu
trinken gibt es meist Mineralwasser oder eine ungeheure Anzahl von
Fruchtsäften, am beliebtesten bei uns allen ist Guarana.
Zum Frühstück gibt es Brot , Butter, Käse und Konfitüre. Diese ist
meistens aus exotischen Früchten. Hierzu trinkt man Milch mit Schoggi,
Fruchtsaft oder Kaffee. Dieser wird frisch aufgebrüht und bereits
gezuckert sehr süss (ca. 6 EL. pro Tasse!) serviert. Wie bereits erwähnt
essen die Brasilianer hier eine Vielzahl von Kuchen bereits zum
Frühstück! Wer sagt die Engländer seien süss, soll erst mal hier her
kommen!
Vielleicht habe ich euch gluschtig gemacht. Gerne sende ich nächstens
ein Rezept von einem typisch brasilianischen Dessert. Hierbei müsst ihr
jedoch darauf achten dass ihr nicht festklebt :-))
Allzeit Bereit
Hamster
Dienstag 11.4.06
Heute durften wir etwas länger schlafen, da wir erst
um 9 Uhr Richtung São Paulo fuhren. Wie immer war unser Transportmittel
ein VW Bus. Sämtliche VWs werden hier Buggys genannt. In ca. 1h 30min
legten wir die 75km zurück. São Paulo ist die grösste Stadt in Brasilien
und hat 17 Mio. Einwohner. Ausserdem ist sie die Hauptstadt des
gleichnamigen Staates. Als erstes Ziel besuchten wir den Scout Shop in
der Innenstadt. Hier konnte jeder etwas finden. Geplagt vom Hunger
begaben wir uns in ein Typisch brasilianisches Restaurant, wo per Kg
bezahlt wird. Hamster spottete über mich, dass ich wohl nicht unter 3kg
wegkommen werde;-)). Es sollte sich jedoch herausstellen das er selbst
alle mit einem Kilo bei weitem übertraf (Fresssack!). Durch die Rua
Paulista (alle Bewohner des Staates São Paulo werden Paulistas
genannt) fuhren wir zur Schlangenfarm Butantan. Dies ist das weltgrösste
Zenter zur Erforschung von Schlangen und Gewinnung der Schlangenseren.
Wir mussten feststellen das die meisten Schlangen (davon viele
Giftschlangen) im Staate São Paulo leben. De De erklärte uns das die
Korallennatter einer der giftigsten Schlangen sei. Deren Gift tötet
innerhalb einer Stunde einen Menschen. Diese sei bei ihm im Haus öfters
anzutreffen. Hamster - er ist bei De De untergebracht - wird nun nie
wieder ruhig schlafen können :-) Auf der Rückfahrt erfreuten wir zum
Leidwesen von Mowgli den Fahrer De De und unseren Begleiter Mitsu mit
Lidern aus dem Pfalibü.
Newton
Montag 10.4.06:
Nach dem gestrigen anstrengenden
Lagertag, war für heute eigentlich ein Ruhetag vorgesehen.
Fantaghiro & Splash jedoch mussten bei Zeiten aus den Federn, da sie
Marina v/o Bagheera mit in die Schule begleiteten. Kukuruz
begleitete Tais v/o Candy ebenfalls, jedoch in eine andere weiter
entfernt liegende Schule (ca. 120km). Für mich schrillte der Wecker
auch früh (05:20). Ich ging mit Pedro an die Universität in Campinas.
Mowgli, Hamster & Fakir konnten ausschlafen. Dies wurde ihnen jedoch
durch die Zeitumstellung vermiest. Ab 5 Uhr (10:00 Uhr Schweizer
Zeit) war an Schlafen nicht mehr zu denken, da sie hellwach in ihren
Betten lagen:-)
Wir kamen alle so ab 12
Uhr wieder von unserem Schulausflug zurück. Nach dem Mittagessen
begaben wir uns zur Bushaltestelle. Ein Ausflug in das grösste
Shoppingcenter Lateinamertikas stand auf dem Programm. Hamster,
Pedro 6 ich haben den Bus nach Campinas verpasst, da wir vorher noch
die Grossmutter von Tais in der Innenstadt von Vinhedo absetzen
mussten. So fuhren wir dann mit Pedro in Ralleymässigem Stil die
rund 50km nach Campinas. Wir waren somit auch schneller als die
anderen. Das Shoppingcenter erwies sich als so gross, dass wir mühe
hatten uns zu Orientieren und die anderen zu finden. Das
Einkaufszentrum beinhaltet Lebensmittel, Schmuck, Restaurants, Möbel
usw., aber auch diverse Kinos. Nach der kleinen Shoppingtour (die
Mädchen hingen wieder im Schmuckladen fest) begaben wir uns ins
integrierte Bowlingcenter, wo jeder seine neusten Techniken an den
Tag legte. Natalia bowlte sich mit vollem Elan selbst in Richtung
der Kegel, was allgemein zu grosser Heiterkeit führte. Total
erschöpft schleppten wir uns in die Eisdiele, wo so an die 50
Eissorten auf uns warteten. Cooky wäre beim Anblick der 10
Schokoladeneissorten durchgedreht. Mit dem Bus ging es mit gewohnter
Schuhmachermanier zurück nach Vinhedo. Bei Splashs Gastgebern wurden
wir noch mit Pizza verwöhnt. Danach wurde jeder in sein Logis zurück
gebracht wo er wie befürchtet :-) ein zweites mal zu Abend essen
durfte.
Newton
Lebenszeichen aus Brasilien
von Kukuruz:
Hallo Cooky, es isch mega cool hiä. Chasch du bitte e
Pfadigravatte a öperem vo da schicke? Ig ha mini scho tuschet. Aus Pfadi
- T - Shirt und sälbverständlich Abzeiche ha ig tuschet. Jetzt wei mer
no me Grawatte tusche und wiu ig keini me ha, hei mer abgmacht, dass du
dene Pfadis hiä grad eini schicksch. Mersi viu mou. Ba Ba Kukuruz
Brasilien
- News die am Montag, 10. 4.06, in der Schweiz eingetroffen sind:
Hi, hier noch der Bericht vom Wochenende.
Ich fass mich kurz, weil das Wochenende so
anstrengend war, dass ich jetzt schon schlafen könnte.
Wir mussten morgens sehr früh aufstehen und unsere
Sachen packen. 2 Autos holten uns bei ihrem Pfadiheim ab und fuhren zum
Campgelände. Kurz nachdem wir angekommen waren, machten wir uns dran die
Kote aufzustellen. Doch das erwies sich als schwieriger als wir dachten.
Nach dem wir die Kote aufgestellt hatten, wurde sie von Christian zum
Zentrum der Welt gewählt. Ausserdem war sie die ultimative
Touristenattraktion im Lager. Die Brasilianer hatten, bis auf ein paar
Ausnahmen, noch nie eine solche Zeltkonstruktion gesehen!
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an den
Feuerkreis (www.feuerkreis.ch) in der Schweiz, der uns die Kothe ohne Zögern zur Verfügung
gestellt hat, um diese mit nach Brasilien nehmen zu können!
Fantaghiro, Splash, Kukuruz, Mowgli und Fakir
nahmen am normalen Lagerprogramm teil, während ich in Ruhe alles mit
Christian inspizierte und Hamster seine wohlverdiente Mittagspause
hatte. Nach dem wir unseren Rundgang abgeschlossen hatten kam Hamster
auch schon wieder zurück von seiner Siesta und wir gingen zu dritt einen
Kaffee trinken. Nach dem Kaffee wurden wir eingeladen etwas echt
Brasilianisches zu probieren. Es bestand aus Kürbis, Kokosnuss und
Zucker (wie fast alles hier ;-)).
Am Abend gingen Mowgli, Fantaghiro, Splash, Stefan
und ich an die Party im Camp. Am Witzigsten waren die Tanzversuche von
Mowgli und mir. Wir haben schon viel Freundschaften geschlossen und
fühlten uns echt wohl. Vor allem haben die Brasilianischen Pfadfinder
uns immer geholt wenn sie was neues gemacht haben.
Am zweiten Tag ging das Programm direkt weiter.
Fakir, Mowgli und ich waren bei den Rovern, um an deren Programm
teilzunehmen. Unsere Raider und Pfadis nahmen an den für sie
zugeschnittenen Events teil. Es war eine sehr eindrückliche Erfahrung
und machte allen richtig Spass. Am Nachmittag wurden zum Abschied
kleinen Zettel, die man gegenseitig für einander geschrieben hatte,
ausgetauscht. Danach gingen wir zum Ende des Weekends über wo wir
etliche Geschenke, Komplimente und anderes bekamen.
Ganz zum Schluss wurden die Fahnen gesenkt - auch
unsere Schweizerfahne wehte während des Weeks - und wir überreichten als
Andenken und zum Dank unsere Landesfahne als Geschenk an den Campchef.
Ein herzliches Allzeit Bereit aus Brasilien
Newton
Telefonischer Bericht von
Sonntagnacht von Hamster:
Rio
hat trotz herbstlicher Jahreszeit unglaubliche 45°C warm! In Sao
Paulo und hier bei uns in Vinhedo regnet es im Moment und es sind
Gewitter im Anzug. Trotzdem haben aber auch wir sommerliche 35°C!
Weekend - News von Christian
aus Brasilien:
Hallo
ihr Zuhausegebliebenen
Es scheint nicht nur als wäre es toll, es ist
toll! Ich komme gerade vom Lager in Indaiatuba zurück, da ich noch
eine starke Grippe habe und deshalb lieber zuhause bleiben will.
Die Kothe ist, wie ich schon im Voraus ahnte, die absolute
Sensation und wurde von mir zum Mittelpunkt der Welt erklärt.
Trotz der Hitze hat Hamster zu Demonstrationszwecken ein Feuer
innen angemacht, oder besser gesagt, den Schweizer Kalender nach
hier gebracht. Alle sind wohlauf und haben an den zahlreichen
Workshops teilgenommen. Die Abzeichen auf eurer Kluft verschwinden
langsam, Halstücher wurden sofort ausgetauscht. In einer
Monatszeitschrift wird ein Artikel über das Lager mit eurem Besuch
erscheinen. Einige Fotos werde ich morgen schicken. ---Ich glaube
schon, dass an die 1000 Teilnehmer zusammengekommen sind. Euren
Käse haben wir angeschnitten und er ist von hervorragender
Qualität.
Vorläufiger Gut Pfad, vom Mittelpunkt der Welt.
Christian
Erstes Lebenszeichen seit der Ankunft in
Brazil:
Nach der anfänglichen Nervosität haben sich im Zug
alle beruhigt. Nach einem kurzen Zwischenstopp im Zürcher "hajk" (Pfadimaterialstelle)sind
wir im Flughafen eingetroffen. Huck begleitete uns bis zur
Zollabfertigung. Leider konnte er uns wegen seines sturen
Arbeitgebers nicht begleiten. Bei der Abfertigung wurde ich darauf
hingewiesen, dass die Schere im Handgepäck des Verbandskastens wohl
in Frankreich Schwierigkeiten bereiten könnte. Dies war dann auch
prompt der Fall und ich reise nun ohne ;-)) Mit etwas Verspätung
starteten wir Richtung Paris. DieKids klebten am Fenster und konnten
schon bald nach dem Start das AKW Gösgen ausmachen. Weiter ging der
Flug über Hägendorf (ein herzlicher Gedanke, viel Winken und
geistige Grüsse ging da von allen an Meteo), Delemont nach Paris. Es
wurden Wetten abgeschlossen, wer den Eifelturm zuerst sehen würde.
Das war im Smog der Grossstadt gar nicht so einfach! Newton und ich
gewannen dann schliesslich. Im Flughafen "Charls de Gaule" herrschte
abwechslungsreiche Hektik und so vergingen die 4 h Wartezeit wie im
Flug. Kurz vor Mitternacht gings mit der Boing 777 der Air France
nonstop weiter Richtung Sao Paulo. Um 2.30 Uhr haben wir auf der
Höhe von Porto Europa definitiv verlassen. Das Flugzeug nahm nun
Kurs auf Fortalezza in Brasilien. Die Zeit verging wortwörtlich wie
im Flug. Neben schlafen und essen konnte man sich die Zeit mit dem
persönlichen Entertainment - PC vertreiben. Um 7.15 Uhr überquerten
wir den Äquator. Um 10.45 Uhr landeten wir in Brasilien (5.45 Uhr
Brasilianische Zeit).Nach stundenlanger Zollabfertigung konnten wir
endlich unsere brasilianischen Pfadifreunde begrüssen. Als erstes
viel uns trotz der sehr frühen Morgenstunde die hohe Temperatur auf:
20°C (die Jahreszeit hier in Brazil ist jetzt Herbst!)! Sämtliche
Pflanzen, welche bei uns in der Stube in Töpfen gedeihen und Tiere,
welche bei uns nur im Zoo oder dem Papillorama anzutreffen sind,
gibt's hier in der freien Natur!
An Sao Paulo (Millionenstadt mit 17 Mio. Einwohnern)
vorbei ging's Richtung Vinhedo. Unterwegs durften wir uns die Bäuche
in einem Restaurant mit einem typisch brasilianischen Frühstück "à
la discretion" voll schlagen. Dies bestand zu 2/3 aus Kuchen, div.
Berlinern und Crèmes! Aber auch typische exotische frische Früchte
von denen wir nicht einmal den Namen je gehört haben!
In Vinhedo angekommen wurden wir auf die
verschiedenen Gastfamilien verteilt. Am Abend stieg eine grosse
Willkommensparty, wo wir Schweizer uns alle wieder sahen. Jeder
schwärmte über das bis jetzt in der kurzen Zeit erlebte, sei es über
den Genuss von Manjok (eine einheimische Wurzel) oder seine
Unterbringung im exklusiven Poolhaus. Auch trafen wir hier endlich
wieder auf Marina v/o Bagheera und Tais v/o Candy, unsere beiden
Austauschpfadis, welche uns letzten Sommer in Grenchen besucht
haben. Marina hat uns mit ihrem Besuch ein weiteres Mal nach
Weihnachten erfreut. Alle hier sind von einer Warmherzigkeit beseelt,
welche uns alle unweigerlich in den Bann zieht und sich so mancher
Schweizer ein Stück davon abschneiden könnte! Übers Wochenende fahren wir in ein Pfadi - Week mit
ca. 1'000 anderen Pfadfinderinnen und Pfadindern nach Indaiatuba,
welches ca. 50 km von hier, Vinhedo, entfernt ist. Fotos und ein weiterer Reisebericht sollte am Montag
folgen. Allzeit Bereit oder eben sempre alerta para servir
Hamster Hier die ersten Bilder der Abreise
ins Früh - La 06 nach Brasilien:
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Splash, Kukuruz & Fantaghiro |
Das erste Etappenziel:
Zürich Flughafen |
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Die reiselustigen Pfadis. |
Jetzt gilt es ernst: Die
Passkontrolle |
Die neue Webseite geht
Online am 19. Februar 2006
Die noch nicht ganz
fertig gestellten Seiten sollten in Kürze folgen. Ausserdem funktioniert die
Animation die auf unserer Startseite kommen sollte noch nicht richtig.
Herzlichen Dank an:
Newton & Tamara für die
grosse Arbeit
Kukuruz, Splash &
Fantaghiro an die kreativen Ideen
Hamster & Cooky für das
Zusammenstellen der Inhalte
& allen anderen die
mitgeholfen haben.
Bei Fehlern oder
Verbesserungsvorschlägen könnt ihr euch gerne an Newton wenden.
webmaster@seelandscouts.ch
newton@seelandscouts.ch
|