Pfadi Seeland Scouts

 

 

Da Hamster nun seiner Leidenschaft gefolgt und in den Verein der Pontoniere eingetreten ist, haben wir viele
neue Freunde gewonnen!
Und so haben wir an einen schönen, sonnigen Samstag, dem 26.07.08, einen abenteuerlichen Pratenevent mit den Pontonieren
von Solothurn veranstaltet. Auch das ehörte zu dem Sommerprogramm für Zuhausgebliebene.

Es ging in die tiefen des Juras am 23. Juli. Der Padfinderbund Seeland organisierte eine Höhlentour ins Nidleloch.
Dies gehört zum zweiteiligen Sommerprogramm für Zuhausgebliebene.

Am 25.7.08 machten wir einen Besuch im Bundeslager (BU-LA) in der Linthebene: Der Besuch führte uns ins
Unterlager 4. Das Thema dieses U-LA's war "toure du monde". Die zu besuchende Pfadi war die Aarewacht
von Schüpfen (BE). dort wurden wir herzlich empfangen und hatten einen informativen und unterhaltsamen
Nachmittag.

SO-LA 08: Unterwegs nach Kroatien machten wir 2 Tage Zwischenhalt in Venedig. Nach der Ankunft am 7.7.08 in Mlini (HR)
verbrachten wir 2 wunderschöne Wochen in Kroatien. Dort knüpften wir viele Internationale Kontakte von Moskau (RUS),
Holland (NL), Deutschland (D) und Mlini (HR).

 

Endlich können wir wieder an unserer Homepage arbeiten!!

 

Samstag, 21. April 07: Ab heute gibt's die ultimative Briefmarke zum 100 jährigen Jubiläum der Pfadi zu kaufen!
12. April 07: Das jüngste Mitglied des PbS hat heute das Licht der Welt erblickt.
Wir wünschen Tamara & Sascha viel Glück und der kleinen Lia einen guten Start ins neue Leben.

6./7. April: Cooky, Fakir & Kukuruz können dank der Initiative von Ingrid die Wölfli-T-Shirts
bei den Solmser Pfadfindern holen. Es waren 2 tolle Tage. Herzlichen Dank an Ingrid fürs fahren
und vielen Dank an Funko und Family für die Unterbringung, das feine Essen und die Einführung
in die Laubacher Pfadiwelt! Die 2 Tage waren sooooo lässig und es hat uns einmal mehr gezeigt,
was echte Pfadiarbeit darstellt!

März: Mit grossem Eifer werden Seifenkisten ersteigert und der Bau beginnt. Herzlichen Dank
an Herrn Fochi, der nicht nur mit Rat und Tat, sondern auch mit Schleifmaschine und Schweissgerät
prompt zur Seite stand.
Auch grosses Dankeschön an Saschas Papi, der auch keine Mühe scheute um zu helfen.

1. Februar 07:
S'Liana, dä Sabrina ihres Töchterli, isch hüt uf d Wäut cho!
Dä ganz Pfadibund Seeland gratuliert vo ganzem Herzä! 

26. bis 28. Januar 07: Die "Älteren" sind an der WFIS - Delegiertenversammlung in Barcelona. Vorgängig,
am Donnerstag, haben die Solmser Pfadis auf dem Weg nach Barcelona beim PbS Zwischenstopp gemacht
und hier übernachtet. Es hat uns nach dem tollen Sommerlager alle sehr gefreut, die Solmser wieder zu sehen.

8. Dezember 06:
Tamara und Sascha haben heute geheiratet.
Herzliche Gratulation!

Oktober / November 06: Newton und Kukuruz haben in den Ferien viel Zeit in Laubach bei den Solmser Pfadfindern verbracht... :-)
Auch im November zieht es die zwei Pfadfinder wieder nach Deutschland. Ob da wohl weibliche Pfadis dahinter stecken?

Oktober: Auf der Startseite sind alle wichtigen Ereignisse des Monats aufgeführt. 

Freitag, 18.8.06: EuroCamp 06 - Fotos sind nach einer abenteuerlichen Rettung der Bilder vom Digi-Chip online. Herzlichen Dank an "Foto Ryf" in
Grenchen, der einen grossen Teil der Fotos retten konnte!

Montag, 14. 8.06: Die alten Fotos mussten aus Platzgründen aus den "News" entfernt werden. Diese sind aber bald bei der "Galerie" zu bewundern.

Spüli von den "Freien Deutschen Waldläufern FDWL" hat geheiratet!

Wir gratulieren ganz herzlich!

AZB

Das Leiterteam & der Vorstand

 

Freitag, 11. 8.06: Heute Morgen um 04:00 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Flughafen Zürich - Kloten. Unsere ans Herz gewachsene Austauschbrsilianerinnen flogen um 06:30Uhr Richtung Amsterdam, wo sie nach einem Mal umsteigen weiter nach Sao Paulo fliegen. Der Abschied viel auf beiden Seiten schwerer, als gedacht. Anschliessend machten sich unsere Pfadis Richtung Pfäffikon auf. Der letzte Anlass, der zu den Sommerferien - Events gehörte, war angesagt: Alpamare! Es war lässig und wir freuen uns auf die erste Übung / Gruppenstunde nächste Woche. Endlich wieder Pfadi!

Donnerstag, 10. 8.06: Die letzten Einkäufe wurden getätigt. Die ersten Vorboten von Abschiednehmen sind zu erkennen, denn morgen gehen unsere ans Herz gewachsenen
Austauschbrasilianerinnen wieder nach Hause. Gestern hatten wir aber noch einen absolut coolen Tag. Wir sind nach Genf gefahren und Hamster hat bei Herr Missoni von der
WOSM eine Privataudienz organisiert. Herr Missoni (leider haben wir versäumt nach seinem Pfadinamen zu fragen) ist der Chef aller WOSM-Pfadfinder in der ganzen Welt. Es ist
ihm primär egal, ob jemand der WOSM, WAGGS oder WFIS angeschlossen ist. Hauptsache Pfadiarbeit! Er hat uns sehr viel erzählt. So zum Beispiel von seiner Tätigkeit als Arzt in
Entwicklungsländern. Auch erzählte er von einer Freundin, die als Ärztin im Kongo arbeitet. Unter katastrophalen Bedingungen! Aber sie sei schliesslich Pfadfinderin und somit schaffe
sie das locker! Auch die Situation in Israel / Libanon kam zur Sprache: Durch den engen Kontakt zwischen den Pfadis dieser Region hat die WOSM, resp. Missoni, ein genaueres,
aufschlussreicheres Bild der Lage, als die Journalisten! Sehr beeindruckend im WOSM-Büro waren auch die vielen "Pfadisachen" die die Wände und Regale zieren. So hat es Abzeichen
aus aller Welt, Fotos mit diversen berühmtheiten und Politikern aus aller Welt, Andenken, Präsente und - was sehr beeindruckend ist - das Abzeichen mit der Pfadililie drauf, , welches
N. Armstrong bei der Landung auf dem Mond (1969) unter dem Raumanzug trug. Er hat dieses Abzeichen Handsigniert und der Pfadi zur Verfügung gestellt.

Nach der WOSM haben wir auch noch Genf besichtigt. Leider war der "Jet d'eau", das Wahrzeichen von Genf, nicht in Betrieb. Aber viele andere krasse
Sachen haben wir gesehen. Genf ist ja Sitz von diversen Weltorganisationen. Nach dem Marsch durch Genf gingen wir ins Genfer Naturmuseum. Toll!
Nebst den normalen Sachen, die man in einem solchen Museum sieht gibt's dort auch Mammuts, Dinos und eine grosse Ausstellung über Insekte<>n. Lustig
war auch, dass wir viele Leute antrafen, die Portugisisch mit den Brasilianerinnen anfingen zu sprechen. Viele  waren aus Portugall, einige aber auch aus
Brasilien selber! Als wir den See entlang spazierten, rief es aufs Mal: "Sempre alerta!". Es war e<>in in der Schweiz lebender Mann aus Sao Paulo ;-) ! Wir
sind gestern oft angesprochen worden, weil wir Pfadis sind. Genf scheint diesbezüglich eine offene, interessierte Stadt zu sein. Auch haben wir viel profitiert:
So mussten wir dank der Pfadikluft nirgens Eintritt bezahlen!
Nun wird es heute ans Packen gehen. Morgen in aller Frühe (4:00 Uhr!) werden wir uns auf den Weg zum Flughafen Zürich - Kloten begeben. Wir schauen
dem Abschied mit einem weinenden, aber auch mit einem lachenden Auge entgegen. Schliesslich werden weitere Austausche folgen und nächstes Jahr
werden wir mit der Pfadi aus Brasilien ins Jamboree (Weltpfaditreffen zu dem 100jährigen Jubiläum der Pfadibewegung) nach England fahren!

7. 8.06: Gestern waren wir auf dem Jungfraujoch. Es war ziemlich kalt und auf über 4000 m wehte ein Schneesturm. Unsere drei brasilianischenPfadimädchen haben zum ersten Mal Schnee gesehen und sind fast ausgeflippt vor Freude. Eine englische Pfadigruppe war auch dort oben. Am Abend haben wir Grace 14. Geburtstag gebührend gefeiert. Heute waren wir in Broc in der Schoggifabrik. Mhhhm! So fein und so interessant. Weil wir Pfadikluft trugen, resp. Pfadis sind, kamen wir in Genuss einer Privatführung. Anschliessend ging es weiter nach Greyerz. Nach dem Bestaunen der Käseproduktion haben wir das Städtchen samt Schloss angeschaut. Morgen werden wir nochmals nach Solothurn gehen, da Vanessa aus dem Messerladen für ihren Vater ein Taschenmesser möchte. Danach werden wir noch die Dinosaurierspuren in Lomiswil anschauen gehen. Einen Vorgeschmack darauf hat unser Besuch schon im Naturmuseum erhalten.

4. 8.06: Höhlentour war voll krass und alle haben eine unheimlich gute Leistung erbracht. Heute gingen wir mit dem Schiff auf die Aare bis Biel. Dies damit unsere brasilianischen Pfadifreunde sahen, was eine Schleuse ist. War lustig und auch das Wetter spielte einigermassen mit. Morgen geht's vor der Rückreise der drei Pfadis das letzte Mal nach Solothurn, um die letzten Andenken zu kaufen. Am Sonntag ist Jungfraujoch angesagt. Am Mittwoch haben wir eine Privataudienz beim obersten Generalsekretär der Pfadi, Eduardo Missoni, in Genf. Allerdings ist er Chef der WOSM. Etwa gleich, wie Klaus bei der WFIS. Dann gehen wir nächste Woche noch zur Käseproduktion und zur Schoggifabrik.

 

3. August 06: Heute gehen wir mit allen ins Nidlenloch. Sind gespannt, wie unseren Pfadis aus Brasilien die Höhlentour gefallen wird.

1. August 06: Gestern waren wir im Europapark. Das war voll krass. Vor allem, weil die Firma Schneider - Reisen unseren brasilianischen Besuch gesponsort hat Vielen herzlichen
Dank! Heute konnten wir endlich nach dem Lager einmal ausschlafen. Gestern Abend waren wir noch spät in Biel  um das Feuerwerk anzuschauen. Morgen haben wir einen ruhigen
Tag und Nichtstun, Ausspannen und Faulenzen ist angesagt.
Heute Abend gibt's Feuerwerk und Höhenfeuer zu dem Geburtstag der Schweiz. Schade, dass in einigen Orten alles verboten wurde, weil es viel zu dürr, und somit viel zu gefährlich,
ist mit Feuer und Feuerwerkskörpern zu hantieren.

30. 7.06: Wir sind heute mit den Velos vom Lager zurückgekehrt. Die erste Etappe haben alle gut geschafft. wir haben auf dem Bauernhof übernachtet. Das waren ganz nette Leute.
Leider haben Jessica & Nathalia die letzte Strecke nicht mehr bewältigt und sind von Balu mit dem Auto abgeholt worden. Wir aber sind stolz auf uns, dass wir die Strecke vom
Lauerzersee bis nach Hause gut geschafft haben!

29. 7.06: Heute heisst es definitiv Abschied nehmen. Heinz wir das Material zurück fahren und wir werden uns mit den Velos auf den Heimweg machen. schade, dass das Lager schon
vorbei ist. Aber wir freuen uns aufs treffen im Herbst in Deutschland. Wir werden noch letzte Adressen tauschen und sicherlich auch noch viele Abschiedsfotos machen. Das Euro - Camp
ist vorüber! Wie schade!

28.7.: Gestern Nacht gab's Action, weil ein riesen Sturm wütete. Die meisten Igluzelte gingen kaputt. Wir haben fünf, die Engländer sieben Zelte verloren. Den Spaniern und den Italienern
ging's ähndlich. Die Solmser haben kurzerhand für uns eine Kohte leer geräumt, damit wir bei ihnen schlafen konnten. Die Waldläufer haben für die Spanier platz gemacht. Auch bei den
Bielefeldern und anderen Pfadiabteilungen, die das Glück hatten mit Kothen und Jurten ausgerüstet zu sein, fanden die durch den Sturm obdachlos gewordenen Pfadis Unterschlupf. Eben
echt Pfadilike! Leider konnte durch den Sturm das Abendprogramm der Dänen und Iren nicht stattfinden. Dies wird heute Abend nachgeholt. Sonst gibt's heute Mogen noch Workshops
und am Nachmittag werden wir am Fussball-, resp. Volleyballturnier teilnehmen. Unsere Fussballmannschaft ist sehr international: Schweizer, Deutsche und Spanier werden zusammen
antreten. Unsere Volleyballmannschaft wird von den zwei Solmsern Pfadfindern Janosch und Roman unterstützt. Die Wölflinge & Biber machen ein Länderspiel, wo sie viel über andere
Länder erfahren werden. Am Abend sind wir auf den Abschluss gespannt. Vereinzelt kommt schon etwas Trauerstimmung auf, weil wir morgen Abschied nehmen müssen. Die Iren mussten
schon heute in der Früh ihren Flug nach Hause antreten. Schade, dass diese Woche so schnell zu ende geht!

27. 7.06: Heute ist Touristentag. Werden in die Badi gehen, da wir die meisten Ausflugsziele kennen. Schliesslich ist die Schweiz unsere Heimat! Andere gehen ins Alpamare, auf den
Pilatus oder nach Luzern ins Verkehrshaus.

26. 7.06: Der gestrige Hike war cool. Nur Jessica hat leider eine Reihe von Blasen abgekriegt, weil sie ihre Füsse samt Schuhen im Bach gebadet hat. Die Olympischen Spiele heute
waren auch abwechslungsreich, haben allerdings nur den Morgen gedauert, da es so heiss ist. Heute Nachmittag konnten wir somit baden, baden und nochmals baden. Da der See mit
26 Grad keine Abkühlung bietet, ziehen wir den Bach vor. Wir haben heute Abend mit den Waldläufern zusammen gekocht und Cooky hat ein Dreigangmenü gezaubert. Hat allen sehr
geschmeckt und wir beschlossen, in den nächsten Tagen für uns und die Waldläufer ein Fondü zu kochen. Auf der Bühne war heute Deutschland und Mexiko. Die Mexikaner haben in
einer Bühnenzeremonie Klaus getauft! Leider haben wir den Namen vergessen. Heute war auch Balu zu besuch. Schade, dass er nur so kurz geblieben ist. Cooky ist mit ihm nach
Seewen gefahren, um ein kleines Geschenk zu kaufen. Ein Pfadfinder der Bielefelder ISA - Scouts liegt nämlich seit gestern mit Blindarm im Spital in Schwyz. Die OP ist aber zum Glück
gut verlaufen. Gute Besserung!

25. 7.: War sehr lustig gestern Abend! Heute gehen wir auf den Hike. Wetter ist immer noch so heiss, dass wir nur die kurze Wanderung machen. Am Abend werden wir mit Fackeln
zurück ins Camp kehren. Unsere jüngeren Freunde gehen heute in den Tierpark Goldau. gestern mussten wir noch den Spaniern zeigen, wir man aus Kartoffeln, Zuchetti und Suppe  eine
Malzeit kochen kann ;-)) Auch für  uns braucht es manchmal sehr grosse Kreativität, um aus den vom Feuerkreis abgegebenen Lebensmitteln etwas vernünftiges zu kochen. Die Pfadis
sämtlicher Länder hier sind echt tolle Leute und der eine oder andere von uns hat schon tiefe Freundschaften geschlossen. Von den Dänen sind welche da, die wir im Jamborree in
Dänemark kennen gelernt haben und in England wieder trafen. Schade, dass Raschka und Huck nicht hier sind. Sie werden von ihren ausländischen Freunden vermisst! Die Abendunterhaltung
heute ist speziell für die Wölfe und Biber, da wir alle auf der Wanderung sein werden. Morgen gibts eine Lagerolympiade. Hoffentlich mit viel Wasser!

24. Juli 06: Heute Morgen war Tauschtag angesagt. Alle Länder stellten sich mit speziellen Darbietungen, Spielen, Gesängen, Food und mehr vor. Dann wurden Abzeichen,
Krawatten, Hemden, Arbeitsmaterial und viels mehr getauscht. Phantastisch! Vor allem die Dänen, die als Wikinger auftraten, waren super! Nachmittag gibt's Sippenlauf für uns
Pfader und die kleinen gehen "auf grosse Jagd". Am Abend gibt's Unterhaltung mit den Serben & den Italienern. Wir sind gespannt darauf.

23. Juli 06: Am Morgen waren die Wölfe & Biber an einem Kennenlernspiel. Wir Pfader an einem Freundschaftsspiel. Am Nachmittag gab's diverse Projekte. Unsere bauten am
"WFIS - Lagereingang", ein Floss, spielten Volleyball, sangen Fartenlieder und mehr. Am Abend besuchten wir aus Höflichkeit den Ökumenischen Gottesdienst, der uns allerdings
leider sehr katholisch vorkam... Später gab's dann Fun & Action mit den Spaniern und den Engländern. War ein lässiges Unterhaltungsprogramm der beiden Länder!

22. Juli 06: Wir sind glücklich heute im Eurocamp angekommen. Wetter sehr heiss. Lagerplatz wunderbar direkt am Lauerzersee gelegen. Am Abend gab's vor der Eröffnungszeremonie
ein heftiges Gewitter. Alle Pfadis, die schon gestern angereist waren und somit ihren Lagerplatz fertig aufgebaut hatten, kamen um uns schnell vor dem Unwetter Zelte und Lagerbauten aufstellen
zu helfen. Allen voran die Waldläufer! Vielen herzlichen Dank! Am späteren Abend gab's dann eine Eröffnungszeremonie, die ganz im Zeichen der Schweiz stand. Wir wissen nun, warum alle
denken, bei uns hätte jeder ein Sennenkäppi auf dem Kopf, eine Kuh zu Hause und spiele Alphorn ;-)

20. Juli 06: Nachdem wir in den letzten Tagen schon die Bundeshauptstadt Bern und das malerische Städtchen Solothurn (mit Badi) angeschaut haben, ging's heute in die Grenchner
Badi. Am Abend gab's einkaufen in Biel. Die Themperaturen sind so heiss, dass es um 18:00 Uhr in Biel immer noch 36° C hatte! Aus diesem Grund haben wir beschlossen die ursprünglich
geplante Reise ins Eurocamp nicht mit den Velos zu machen. Wir werden am Samstag mit dem Zug reisen und die Rückreise, wie geplant, in zwei Tagen mit den Fahrrädern bewältigen.

18. Juli 06: Heute waren wir in Kandersteg im Internationalen Pfadizenter. Haben viele Pfadis aus dem fernen Ausland angetroffen. So z. B. aus Thaiwan und China. Aber auch Deutsche-
dessen Leiter war bei der Gründung der "WFIS - Europe" vor 10 Jahren mitdabei - haben wir angetroffen. Toll! Und auch Schweizer waren dort, Pfadis aus St. Gallen, die eine fabelhafte
Kücheneinrichtung hatten!

11. Juli 2006: Heute ist nach einer abenteuerlichen Zoll- resp.Polizeikontrolle unser Besuch aus Brasilien angekommen. Die drei Pfadfinderinnen werden bei Balu, Heinz und Hamster
untergebracht sein und die nächsten 4 Wochen ein tolles Programm erleben. Nach der Ankunft ging's heute gleich nach Zürich. Bahnhofstrasse, Wasserkirche, Zürichsee und Peddalofahen¨
stand vor der Weiterreise nach
Grenchen auf dem Programm.

Mai / Juni 06: Unser AL und Präsident Newton weilt bis an Pfingsten in Kanada an der Hochzeit seines Cousins.

NEWS VOM FRÜHLINGSLAGER 06 AUS BRASILIEN:

Oi (Hallo), der gestrige Tag (Montag) war sehr abenteuerlich. Die Wellen waren mit ca. 3m sehr hoch. Newton warnte uns über die starke Grundströmung,
aber einige wussten es besser. Plötzlich realisierten wir, dass wir vom Land weggetrieben wurde. Dank der Hilfe von einigen Surfern gelangten wir dann aber
zum Glück ohne grössere Probleme wieder an den Strand zurück! Dies feierten wir mit einigen Büchsen Cola. Die Menschen hier sind alle mausarm, nehmen
aber kein Geld für Dienste an, welche sie von Herzen aus getan haben. Da könnte sich manch Schweizer eine Scheibe abschneiden davon! Am Abend machten
wir ein Lagerfeuer am Strand und hörten Christian gespannt zu, während er über Baden Powell erzählte.

Heute (treisa feira) begaben wir uns mit einem Tenente (Leutnant) und drei Soldaten der brasilianischen Armee auf Dschungeltour. Dabei wurde ich von irgend
einem giftigen Vieh gestochen und ein Soldat kriegte Ameisen in sein Ohr! Mit Macheten kämpften wir uns durch den Dschungelpfad und konnten uns zum Teil
nur noch auf dem Bauch vorwärts bewegen!

Morgen fliegen wir wieder in die Schweiz zurück! Wir werden Brasilien ganz sicher vermissen und freuen uns, wenn unsere vielen Freunde, die wir hier gefunden
haben, uns im Sommer besuchen kommen!

Tschüss und bis bald zu hause!

Splash

WICHTIGE TELEFONISCHE INFOS VOM SONNTAG:
Die Abreise aus Brasilien verzögert sich, da das Schweizer Reisebüro irgendetwas mit dem Rückflug vermasselt hat.
Rückflug nun erst am Mittwoch. Ankunft Donnerstag, 27. 4.06, 11.15 Uhr im Flughafen Zürich Kloten.

Am Samstagmorgen war baden angesagt. Um 13 Uhr fuhren wir mit dem Bus zum Marinehafen von Rio. Dies dauerte etwa 2
Stunden! Im Hafen durften wir mit einem alten Kriegschiff aus dem ersten Weltkrieg eine Hafenrundfahrt machen. Dabei sahen
wir ein riesiges U-Boot. Auch wurden wir mit einem wunderschönen Sonnenuntergang belohnt. Zurück im Camp feierten wir das
12 jährige Bestehen der Pfadfinder aus Vinhedo (Gruppe 164).

Sonntag: Nach dem Frühstück und dem Gottesdienst durften wir baden gehen. Das war auch nötig bei dieser Hitze (35 Grad!).
Newton surfte wie ein Walross durch die 2m grossen Wellen! Der darauf folgende Fahnenabzug beendete das Lager. Dabei war
der General Meier zugegen. In seiner Abschlussrede lobte er die Zusammenarbeit der Brasilianischen und Schweizer Pfadfinder.
Zum Abschied schenkten wir unseren Freunden aus Vinhedo die Schweizerfahne. Der Abschied fiel allen schwer und es wurde
manche Tränen vergossen. Der Nachmittag wurde am Strand verbracht, wo wir uns vom anstrengenden Programm erholten. Im
Camp zurück wurden wir von kleinen ekligen Mücken zerstochen. Newton hat über 10 Stiche pro Arm! Am Abend machten wir
ein Churasco, welches uns über den Abschied und die ewige Reis- und Bohnenküche hinweg tröstete.

Leider gehts jetzt wieder nach Hause und wir werden Brasilien alle vermissen, uns aber auch auf den Sommer freuen, wo uns
einige brasilianischen Pfadfinder besuchen werden.

Allzeit Bereit

Kukuruz

Schon gewusst?
In Brasilien fahren 7 von 10 Autos mit Zuckerrohrschnapps. Das ist die viel günstigere Alternative zum herkömmlichen teuren
Benzin. Die Autoindustrie hat sich bereits im grossen Stiel darauf eingerichtet und fast dreiviertel der in Brasilien hergestellten
Autos sind auf Äthanol ausgerichtet. Für die Umwelt ist dies auch viel weniger belastend. Aber wegen dem Abbrennen der
Zuckerrohrfelder und der Gefahr der Monokulturen ist das ganze auch umstritten.

22. 4.06: Gestern, Freitag, sind unsere Freunde aus Vinhedo bei Zeiten hier im Lager angekommen. Nach dem Einrichten
wurden die Fahnen gehisst. Dabei war die Blaskapelle des Militärs anwesend und hat nebst der Landeshymne noch viele lustige
Lieder gespielt. Nach dem Mittagessen (Reis und Bohnen) fuhren die Teilnehmer mit Bussen zum Startpunkt der Wanderung,
welche sie zur Festung Santa Cruz  führte. Fantaghiro fiel leider wegen eines Sonnenstichs aus, den sie sich trotz Kopfbedeckung
und viel trinken zugezogen hatte. Sie durfte mit dem Auto nachfahren, und die Festungen auf diesem Wege bewundern.
Sämtliche Festungen hier beherrschten die Bucht von Rio. Unser Programm erlitt zwei Stunden Verspätung. Dadurch war das
Abendessen (wieder Reis und Bohnen) erst um 20:30 Uhr. Müde und abgekämpft wurden wir noch zu einem Fest der Fantasie
eingeladen, deren Thema 12 Jahre Pfadfinder von Vinehdo war. Um Mitternacht konnten wir dann endlich in den Schlafsack
kriechen. AZB Fantaghiro

Herkömmliche Post vom 21. 4., aufgegeben in Vinhedo (Brasil) am 13. 4.06:

Ich hoffe, es geht euch gut. In der Schweiz soll das Wetter ja verrückt spielen und es soll schneien. Hier ist es sehr warm, um nicht
zu sagen sehr heiss. Die Pullover habe ich umsonst mitgenommen. Ich wohne hier bei einer sehr netten Familie in Vinhedo. Die
Kinder heissen Victor und Vanessa (12 & 16 J.). Vanessa wird uns im Sommer in der Schweiz besuchen. Wir waren schon in einem
Pfadilager, das eigentlich nur ein Weekend war. Im Lager nahm ich an den Roveraktivitäten teil. Mit meinen 18 Jahren war ich aber
der Jüngste! Es hat trotzdem viel Spass gemacht. Hier ist alles ganz anders als in der Schweiz. Die Leute sind alle sehr gastfreundlich
und viel weniger ernst als bei uns. So bin ich von den Rovern z. B. sehr warm empfangen worden. Jeder will dich kennen und du bist
eine Sensation. Alle Leute sind hier so lebenslustig und offen. Ich werde euch nun noch erzählen, wie ich hier wohne: Unser Haus ist
nicht so gross. Wir haben eine Haushälterin, was hier aber normal zu sein scheint. Kaum 50 m entfernt wohnt Splash. Ihr Gasthaus
ist riesig und es gibt einen Swimmingpool. Sie wohnt bei einer sehr reichen Familie. Wir, Vanessa, Victor und ich, sind sehr oft bei
ihnen, da Vanessa und Nathalia (sie wohnt mit ihrer Familie in dem grossen Haus) sehr gute Freundinnen sind. Wir sehen uns Filme an,
lernen Portugiesisch bzw. Deutsch. Nathalia wird übrigens auch in die Schweiz kommen. Deshalb will sie unbedingt Deutsch lernen.

Viele herzliche Grüsse aus dem warmen Brasilien

Mowgli

Wetter - Rio de Janeiro Freitag, 21. 4.06

21° teilweise bewölkt

teilweise bewölkt

 

Maximal 26°

Donnerstag, 20. 4.06

Gestern waren wir in Rio. Nach dem wir unsere erste Nacht hier hatten sind wir um kurz nach 6 durch Christian und Kompagnons geweckt worden. Nach
einem kleinen Frühstuck mit Brot und Kaffee haben wir uns für einen Ausflug nach Rio bereit gemacht. Christian hatte noch eine Besprechung mit den
hiesigen Verantwortlichen um die Ablaufe zu arrangieren. Um 10 Uhr haben wir uns auf den Weg zur Copacabana gemacht. Nach einem Spaziergang über
den Strand zum grössten und teuersten Hotel von Rio, dem Copacabana Palace. Lea und ich bekamen jedoch recht feuchte Hosen, da die Wellen ganz fies
waren und immer wenn man nicht hinsah kamen die grössten. Auf dem Rückweg zum Auto machten wir an einem Laden halt, der eisgekühlte Kokosnüsse
verkaufte. Nach dem wir uns diese dann zu Gemühte geführt hatten machten wir uns zum Fuss des Zuckerhuts auf. Am Praia (Strand) Vermelha (rot), das
liegt im Stadtteil Urca, haben wir parkiert und dann zu Mittag gegessen. Das Mittagessen gab es wie schon gewohnt nach Gewicht und man konnte sich
nehmen was man gerne ass (eine gewisse dafür bekannte Person hatte über 800g auf dem Teller). Gegen 14 Uhr sind wir dann mit der Teleferica (Seilbahn)
auf die Mittelstation und anschliessend auf den ca. 400 m hohen Zuckerhut hochgefahren. Ihr kennt die Seilbahn alle aus dem James Bond - Film. Von dort
aus hat man einen wunderbaren Ausblick auf die Stadtteile Rio de Janeiros und die Bucht, sowie Niteroi und unseren Privatstrand. Wir hatten traumhaftes
Wetter so das wir uns alle kräftig eincrèmen mussten und der eine oder andere hatte sich auch verbrannt. Nach dem wir den herrlichen Ausblick auf den
Jachthafen, das blaue glitzernde Wasser und die in die Berge eingebettete Stadt genossen hatten, sind wir gegen 16 Uhr wieder zu unseren Fahrzeugen, die
am "Roten Platz" parkiert waren, zurück. Nun begann eine abenteuerliche Fahrt entlang der Strände bis ins Zentrum Rio de Janeiros. Unter anderem wurden
wir fast zwischen 4 Bussen zerquetscht. Auf dem Stadtmarkt in Rio angekommen war viel los. Es gab viel zu sehen und noch viel mehr zu kaufen. Leider lief
uns die Zeit davon und wir mussten uns mit unseren Einkäufen, welche trotzt allem noch nicht alle erledigt sind, beeilen. Anschliessend sind wir hungrig und
müde an den Theaterplatz gefahren und haben dort vor einer Kulisse von historischen Gebäuden (Nationalbibliothek, Naturkundemuseum) in einer typisch
brasilianischen Bar zu Abend gegessen. Gegen halb neun haben wir uns dann wieder über die ca. 14 km lange, die Bucht überspannende, Brücke von Niteroi
auf den Heimweg gemacht. Nach den Menschenmengen, die wir diesen Tag um uns gehabt haben - Rio hat immerhin genau so viel Einwohner wie die Schweiz -
haben wir die Ruhe und Abgeschiedenheit unseres Paradieses genossen.
AZB
Newton

Der Text ist nicht von mir allein. Unser netter Fahrer Alex Trabert hat kräftig mitgeholfen.

Post vom 21. 4., aufgegeben in Vinhedo am 13. 4.06:

Ich hoffe, es geht euch gut. In der Schweiz soll das Wetter ja verrückt spielen und es soll schneien. Hier ist es sehr warm, um nicht zu sagen sehr heiss.
Die Pullover habe ich umsonst mitgenommen. Ich wohne hier bei einer sehr netten Familie in Vinhedo. Die Kinder heissen Victor und Vanessa (12 & 16 J.).
Vanessa wird uns im Sommer in der Schweiz besuchen. Wir waren schon in einem Pfadilager, das eigentlich nur ein Weekend war. Im Lager nahm ich an den
Roveraktivitäten teil. Mit meinen 18 Jahren war ich aber der Jüngste! Es hat trotzdem viel Spass gemacht. Hier ist alles ganz anders als in der Schweiz. Die
Leute sind alle sehr gastfreundlich und viel weniger ernst als bei uns. So bin ich von den Rovern z. B. sehr warm empfangen worden. Jeder will dich kennen
und du bist eine Sensation. Alle Leute sind hier so lebenslustig und offen. Ich werde euch nun noch erzählen, wie ich hier wohne: Unser Haus ist nicht so
gross. Wir haben eine Haushälterin, was hier aber normal zu sein scheint. Kaum 50 m entfernt wohnt Splash. Ihr Gasthaus ist riesig und es gibt einen
Swimmingpool. Sie wohnt bei einer sehr reichen Familie. Wir, Vanessa, Victor und ich, sind sehr oft bei ihnen, da Vanessa und Nathalia (sie wohnt mit ihrer
Familie in dem grossen Haus) sehr gute Freundinnen sind. Wir sehen uns Filme an, lernen Portugiesisch bzw. Deutsch. Nathalia wird übrigens auch in die
Schweiz kommen. Deshalb will sie unbedingt Deutsch lernen.
Viele herzliche Grüsse aus dem warmen Brasilien
Mowgli

Mittwoch, 19.4.06

Fakir und ich sind bereits seit heute morgen hier in Rio und haben seit über 30h nicht mehr geschlafen. Die
Reise verlief gut bis auf den Punkt das Fakir eine Busse bekam, da er nicht angeschnallt war. Die übrigen
verliessen Campinas um 07.45 Uhr und kamen um 15.00 Uhr im Bussbahnhof von Rio an. Die Fahrt verlief
ebenfalls ereignislos und war sehr komfortabel. Als sie ankamen hatte Fakir und ich schon alles erledigt, die
Kothe stand, der Bambus war schon aus dem Dschungel geholt. Nur meine arme Hand musste im Schilf dran
glauben, da das Zeug schärfer ist, als es aussieht. Der Zeltplatz könnte schöner nicht sein. Es sind nur 50
Meter bis zum Strand. Auf der anderen Seite der Bucht thront der Zuckerhut und der Sonnenuntergang dahinter
ist richtig fantastisch. Um zum Computer im nahen Hotel zu gelangen müssen wir uns bei der Wache an und
abmelden, da sich der Lagerplatz auf Militärgelände befindet. Wer herumschleicht im Dunkel auf den wird
geschossen :-)!

AZB

Newton

Rio de Janeiro ist die zweitgrößte Stadt Brasiliens und Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates. Sie liegt an der Guanabara-Bucht im
Südosten des Landes. Der Name (portugisisch für „Fluss des Januar“) entstand, weil Amérigo Vespucci am 1. 1.1502 die Bucht entdeckte und
irrtümlich für die Mündung eines großen Flusses hielt. In der eigentlichen Stadt leben 6.023.699 Einwohner und 11.719.708 in der Agglomeration
(Stand jeweils 1. Januar 2005).
Von 1763 bis 1960 war Rio de Janeiro die Hauptstadt Brasiliens und trat danach diese Funktion an Brasilia ab, bleibt aber nach Sao Paulo
bedeutendstes Handels- und Finanzzentrum des Landes. Die Bewohner der Stadt nennt man Cariocas, nach einem Wort aus dem Tupi-Guarani
(der Sprache der Eingeborenen), welches „Hütte des weißen Mannes“ bedeutet.
Wahrzeichen von Rio de Janeiro sind der Zuckerhut, die 38 Meter hohe Christusfigur auf dem Gipfel des Corcovado und die Copacabana, die als einer
der schönsten Strände der Welt gilt. Die Stadt ist auch bekannt wegen des jährlich stattfindenden Karnevals von Rio. Die vielfarbige Parade der
Sambaschulen gehört zu den größten Paraden der Welt.
Auf Grund der Lage Rios in den niederen Breiten, am Atlantischen Ozean und an der Guanabara-Bucht ist das Klima der Stadt tropisch mit zwölf
humiden Monaten.
Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 22,6 Grad Celsius bei nur geringen monatlichen Abweichungen (Höchsttemperatur im Januar/Februar:
25,5 Grad Celsius, Tiefsttemperatur im Juli: 20,2 Grad Celsius) und einem durchschnittlichen Jahresniederschlag von circa 1.100 Millimetern.
Die höchsten Niederschläge fallen in den Monaten Dezember bis April, wenn auf der Südhalbkugel Sommer ist.

Terça, 18 de abril de 2006, 06h59  Atualizada às 07h39

São Paulo registra a madrugada mais fria do ano

Os termômetros na capital paulista marcaram 14ºC nesta madrugada - já considerada a mais fria do ano. A temperatura máxima hoje não deve
passar de 20ºC, de acordo com a Climatempo. O céu ficará nublado na maior parte do dia, com aberturas de sol entre o fim da manhã e o meio da
tarde. Há possibilidade de chuviscos ao anoitecer. A capital que registrou a menor temperatura esta madrugada foi Curitiba, no Paraná, com 8,5ºC -
a menor no mês de abril nos últimos três anos.
Ontem, o Instituto Nacional de Meteorologia registrou mínima de 16,7ºC na estação do Mirante de Santana, zona norte de São Paulo. A máxima foi
de 20,5ºC - a menor máxima do ano.

Dienstag, 18.4.06

Exklusiv mit Fakir sind wir zu einer nahe gelegenen Fazenda (Herrengut) gefahren. Auf dem Weg dorthin haben wir mitten in der Wildnis bei einem
Sklavenfriedhof halt gemacht. Unser Führer sprach ein Gebet, bevor wir das Gelände betraten. Auf ca. 30x30m liegen da hunderte von Menschen
begraben. Die Gräber sind alle von Dickicht überwachsen und es existieren keine Grabsteine. Wenn man bedenkt was da geschehen ist, wird man
automatisch nachdenklich und traurig. Bei der Fazenda konnten wir nur das grosse Herrenhaus von aussen bestaunen. Man fühlt sich unweigerlich
200 Jahre zurückversetzt. Vom Wirtschaftsbetrieb war leider nichts zu sehen, da dies alles ausserhalb geschieht. Morgen geht es früh nach Rio.
Fakir und Newton sind schon heute Abend mit dem brasilianischen Voraustrupp los.
AZB
Hamster

Hallo Choli und alle anderen Feuerkreisler
Aus dem sonnigen Brasilien grüssen wir euch ganz herzlich.
Im Moment weht zwar ein recht kühler Wind vom Südpol her, aber wir werden übermorgen nach Rio fahren, dort hat man uns 35 Grad versprochen.
Betreffend Eurocamp: Es werden drei Pfadfinderinen aus Vinhedo teilnehmen! Vinhedo liegt ca. 100 km von Sao Paulo entfernt.
Nochmals ein ganz grosses Dankeschön, dass wir eure Kothe mitnehmen durften.
Gruss und AZB Hamster

Land und Leute:

Portugiesisch ist hier die Landessprache. Doch unterscheidet diese sich ziemlich vom Portugiesisch, welches in Europa gesprochen wird. Der
Hauptfaktor hierzu ist das Tupi-Guarany, eine Indianersprache, welche sich aus der Sprache der Stämme der Tupi und der Guarany zusammensetzt.
Weitere Stämme sind die Xavantes(Schavantsches) und die Kaiapo. Im Gegensatz zu den portugiesisch sprechenden Menschen kennen die Tupi-Guarany
das K und das Y, für die Portugiesen ein Ding der Unmöglichkeit dies auszusprechen. Die meisten Orte in der Umgebung von Vinhedo haben ihre Nahmen
aus der Indianersprache, so z.B. Moruyaba, Indayatuba und Itatiba. Sämtliche Tier und Flurnahmen sind ebenfalls in Tupi-Guarany. Hier einige Beispiele:

Deutsch Portugisisch  Tupi-Guarany
Mond Lua Jaci
Wasser der Mutter Mae Da `Gua Yara (Flurname)
Gewitter Trovao Tupa (Gott)
Fisch mit dickem Bauch Peixe Guaru Indios Guarulhos (Flugplatz)
Grüner Grashüpfer Gafanhoto Verde Tucurvvi
Alter Teufel Diabo Velho Anhanguera (Autobahn nach Rio)

Hoffe es ist interessant
AZB oder eben sempre alerta para servir
Hamster

Ostersonntag, 16. April 06: Heute waren wir einmal mehr eingeladen zu einem Grillfest auf brasilianische Art. Es gab etwa sechs verschiedene
Fleischsorten. Wir assen und assen, bis wir nicht mehr konnten. Mowgli und Kukuruz brachten den anderen Kinder ein Schweizer Kartenspiel bei,
währenddessen ich, Hamster und Newton erfolglos versuchten die Fleischresten zu tilgen. Ich und Hamster machten nach dem Dessert noch einen kleinen
Spaziergang,, wo wir die Fauna und Flora der Umgebung erforschten. Fantaghiro schockte noch alle Anwesenden Brasilianer mit einem Abkühlungsbad in
den Swimmingpool. Wir sassen noch lange Zeit zusammen und tauschten Erlebtes miteinander aus. Zwischendurch wurden wir von den "Hurrarufen" von
drinnen unterbrochen, da ein wichtiger Fussballmatch im Fernseher lief. Nach und nach löste sich die Gesellschaft auf. Liebe Grüsse Fakir

Samstag, 15.4.06: Um 11.00 Uhr waren wir alle bei den Gastgebern von Fakir zu einer Feijoada (Feschuada) eingeladen. Dies ist ein Gericht,
welches hier in Brasilien eine alte Tradition hat. Die früheren Sklaven sammelten die von ihren Besitzern weggeworfenen, unverwertbahren Fleischteile.
Das sind Schweinsfüsse, Schnauzen und Schwänze sowie die Wurstanschnitte. Diese Fleischteile mischten sie mit roten Bohnen und Peperoncini. Das
ganze liessen sie dann mehrere Stunden Kochen und um das ganze bekömmlicher zu machen fügten sie noch Orangen hinzu. Man reicht dazu Reis und
Salat. Es hat wirklich allen geschmeckt. Danach erfrischten wir uns im Swimmingpool und vergnügten uns mit diversen Spielen. Am Nachmittag begaben
wir uns ins Pfadiheim, wo die offizielle Empfangszeremonie inkl. Fahnenaufzug stattfand. Danach lernten wir einen Tanz der Tupi-Guaranj Indianer, mit 95
Teilnehmern ein Erlebnis! Es blieb nur kurze Zeit uns frisch zu machen. Danach waren wir zur Pizzaparty bei Tais eingeladen. Es gibt dort einen richtigen
Pizzaofen. Ein Rover spielte Pizzaiolo und wir schlemmten und spielten bis Mitternacht. AZB Hamster

Rezept: Feijoada Completa

Zutaten:                                                                                                                                                                                                                                                      1½ kg schwarze oder braune Bohnen / 500g Suppenfleisch / 1-2 Schweinszungen (evtl. geräuchert) / 500g Carne seca / 500g Schweinelende / 150g
geräucherter Speck / 750g Lingüiça / 1 Schweinfüsschen / 1 Schweinsöhrchen / 1 Schweineschwänzchen / Öl / 6 Zwiebeln / 8 Knoblauchzehen / 1 Orange /
3 Lorbeerblätter / evtl. gemahlener Kreuzkümmel / Salz, Pfeffer
Für die Marinade:
3 Essl. Weinessig / 2 Knoblauchzehen / 2 Teel. Salz / 3 Teel. Pfeffer
Zubereitung:                                                                                                                                                                                                                                                Die gewaschenen Bohnen in reichlich Wasser eine Nacht lang einweichen. Ebenfalls am Abend zuvor die verschiedenen Fleischsorten in einer Marinade
aus Weinessig, zerdrücktem Knoblauch, Salz und Pfeffer einlegen.
Am nächsten Tag in einem grossen Topf in etwas Öl 2 kleingeschnittene Zwiebeln und 3 zerdrückte Knoblauchzehen anbraten, die Bohnen mit ihrem
Einweichwasser dazugeben und  ca. 1½ Stunden bei niedriger Temperatur kochen (eventl. noch Wasser dazugiessen). In einem anderen Topf in Öl 4
grosse, in Ringe geschnittene Zwiebeln, 5 zerdrückte Knoblauchzehen und die Lorbeerblätter andünsten, bis die Zwiebelringe weich und glasig sind.
Die verschiedenen Fleischsorten in der oben angegebenen Reihenfolge zufügen, ca. alle 10 Minuten die nächste Sorte, mit der Schweinelende auch
Schweinefüsschen, -öhrchen und -schwänzchen, dabei auf die verschiedenen Garzeiten des Fleisches achten (Rindfleisch und Zunge benötigen länger
als Kassler etc.). Alle schmoren lassen. Das Fleisch soll schliesslich sehr weich sein, jedoch nicht zerfallen. Nach ca. 1½ Stunden das Fleisch, die
Würstchen und die anderen Zutaten in den Bohnentopf geben und alles zusammen nochmals 1½ bis 2 Stunden bei schwachem Feuer kochen. Ab und
zu mit dem Holzlöffel umrühren. Eventuell mit Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer nachwürzen. Die Bohnen müssen weich sein, dürfen aber nicht zerkochen,
und die Brühe soll reichlich und sämig sein. Beachten Sie jedoch, dass die Feijoada keine Suppe ist. Eine geschälte ganze Orange während des Kochens
in den Topf legen. Dadurch vermindert sich der Fettgehalt.

Beilagen:
Reis, Farofa, geschälte Orangenstückchen und "Couve Mineira"; unbedingt eine sehr scharfe
Chili-Peperoni-Sauce (Molho de Pimenta); eventuell
Kopf-, Tomaten- oder Zwiebelsalat.

Freitag, 14. April 06:

Heute besuchten wir am Nachmittag den Zoo im ca 40 Min. entfernten Itatiba. Nebst den bekannten Tieren interessierten wir uns speziell für die
Einheimischen. De De erwies sich als exzellenter Führer. Ausser den Tieren in den Gehegen kann man in der dschungelähnlichen Anlage auch viele
Tiere in der freien Natur sehen. Über die Wege spannten sich nur wenige cm über unseren Köpfen unzählige Spinnennetze wie ein Baldachin. Darin
befanden sich manchmal bis an die 20, 15cm grosse Tiere! De De sagte uns, dass sie hoch giftig seien, man jedoch nichts zu befürchten habe, wenn
man sie in Ruhe lasse. Auch konnten wir Spinnenaffen bestaunen. Diese haben ihren Namen, weil sie mit ihren behaarten Armen und Schwanz wie
Spinnen aussehen. Daneben bekamen wir auch Pfeilgiftfrösche zu sehen. Aus diesen gewinnen die Indios ihr Gift für die Jagt.

He Cooky u aui angere wo hei müesse di heime blibe

I hoffe es geit oi aune guet. E Gruess vo aune u bsunders vo dä Marina!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Mir heis mega luschtig hiä in Brasil!!!!!!!!!!!!!!!

BB

FANTAGHIRO

Donnerstag, 13. 4.06:

Hi Zusammmen

heute waren wir im Vergnügungspark "Hopi Hari". Als wir durch den Eingang gingen gabs bei Fakir Probleme, weil er Esswaren und sein Pfadimesser in seinem Rucksack mit dabei hatte. Dies alles durfte man natürlich nicht mit hinein nehmen. Waffen aller Art sind verboten. Als wir drinnen waren sahen wir, dass dieser Park mehr oder weniger eine Kopie des Europaparks ist. In diesem Park gibt es eine eigene Sprache, welche sie aus vielen Sprachen, die auf der Welt anzutreffen sind, zusammen gesetzt haben. Wieso dies so ist, blieb uns ein Rätsel. Ausser vielen Achterbahnen gab es hier auch Attraktionen wie das River Rafting, einen Turm an dem man hochgezogen wird und im freien Fall beschleunigt bis man nur noch knapp über dem Boden ist und dann voll Bremst und noch vieles mehr. Der Tag machte allen sehr viel Freude. Nur ich, das arme Schwein, musste leiden weil Ji Ji mich die ganze Zeit ausgekitzelt hat... :-)) Nach dem lustigen Tag gingen wir dann noch zu Marina wo wir nun noch was am Essen sind und unsere verbrannten Seelen baumeln lassen (Mowgli hat es besonders erwischt). Übrigens Splash ist fast jeden Morgen um 07.00 Uhr (12.00 Uhr Schweizerzeit) im MSN. Wer also direkte News möchte, loggt sich dann ein.

Newton, Fakir & Fantaghiro

Habe etwas für euch, liebe Leserinnen und Leser, über Campinas zusammengetragen:

Campinas ist eine Stadt im brasilianischen Bundesstaat São Paulo und liegt etwa 100 km nördlich der Stadt São Paulo. Auf einer Fläche von 801 km² leben 1.031.887 Einwohner (2004), etwa 2,5 Millionen im Ballungsraum.

Die Stadt ist eine Gründung der Bandeirantes aus dem späten 18. Jahrhundert und erhielt erst 1842 ihren heutigen Namen. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts wuchs sie stetig mit dem Vordringen des Kaffeeanbaus und der Eisenbahn. An die Zeit der Industrialisierung erinnert die ringförmige Museumsstraßenbahn im Taquaral Park. Heute ist Campinas die zweitgrößte Stadt des Staates São Paulo und beherbergt zahlreiche Industriebetriebe und universitäre Forschungseinrichtungen.

Campinas ist ein wichtiges Industrie- und Handelszentrum mit vielfältigen Wirtschaftszweigen: Kaffee-, Zuckerrohr- und Baumwollanbau, verarbeitende Industrie (Textilien, Maschinenbau, Papier, Chemie, Elektronik) und Dienstleistungen.

Die Region um Campinas erwirtschaftet mit etwas mehr als 3% der Einwohner des Landes 9% des brasilianischen Bruttosozialprodukts. Das Pro-Kopf-Einkommen ist eines der höchsten in Lateinamerika (10.000 US$/Jahr).

Campinas wird auch als brasilianisches Silicon Valley bezeichnet. Es beherbergt Technologieunternehmen wie IBM, Motorola, Samsung, Bosch, Texas Instruments, General Motors, Honda, Mercedes Benz und viele andere, sowie Forschungszentren und diverse Universitäten. Auch die pharmazeutische und petrochemische Industrie ist mit Firmen wie Merck, DuPont, Rhône-Poulenc und Shell in der Region vertreten.

AZB

Cooky

News von Hamster: Während die anderen sich im Freizeitpark vergnügten, habe ich einen wunderschönen Tag hier in Campinas verbracht. Auch die Bustickets für nächste Woche nach Rio ins Pfadilager habe ich besorgt. Diese Fahrt wird ca. 7 Stunden dauern. Für diese 500 Kilometer haben wir 65 R $ pro Person bezahlt. Das sind ca. Sfr. 40.-- .Morgen fahren wir alle zusammen in den Zoo. Übrigens Campinas hat etwa 1,2 Mio. Einwohner. Dies fällt einem aber nicht auf, da die Stadt sehr weitläufig und mit vielen Grünanlagen versehen ist. Christian hat mich hier in einen Eispalast geschleppt (80 Sorten!!!). Gegen das Angebot hier sind die Italiener Waisenkinder! In Brasilien kennt man die Siesta trotz der Hitze nicht. Es wird hier, wie bei uns, meist von 08.00 bis 16.00 Uhr durchgearbeitet.

So, bis bald und euch allen schöne Ostern.

Hamster

Mittwoch, 12. 4.06:

Auf ein neues fuhren wir heute nach Sao Paulo. Um 10.30 Uhr machte sich bereits die Hitze in den Häuserschluchten bemerkbar. Als erstes besuchten wir das Asiaviertel in der Downtown. Hier gab es verschiedene Souvenirshops, in denen u. a. Taranteln, Schmetterlinge, Skorpione und Piranhas in Glas eingegossen zu kaufen waren. Wir kauften nichts dergleichen, da wir diese Tiere lieber in der Natur betrachten. Mitiu empfahl uns ein Japanisches Restaurant, in welchem man wiederum pro Kilo bezahlen konnte. Nebst Sushi gab es eine Vielzahl von Sachen wie z. B. Crevetten im Teig, Reis, Huhn, div. Gemüse, div. Fisch, Pommes usw. Mitiu freute sich als Japaner, dass die Kids kräftig zulangten. Zum Verdauen wanderten wir zu einer der grössten Kathedralen Lateinamerikas, der "Igreja Catedral da Se". Auf dem Rückweg wurde vor unseren Augen ein Fussgänger angefahren. Der gerade anwesende Polizist betrachtete die eingeschlagene Windschutzscheibe und den abgerissenen Rückspiegel sowie den leicht ramponierten Passanten und schickte beide daraufhin ohne Formalitäten ihres Weges. Um sich ein besseres Bild der Stadt machen zu können fuhren wir auf den 151m hohen (47 Stockwerke) "Edificio Italia". Vom Dach aus erblickten wir ein Häusermeer, welches seinesgleichen sucht, bis an den Horizont Hochhaus an Hochhaus! Auf dem Nachhauseweg wollten die Mädels noch shoppen gehen. Leider kamen wir danach in die Stosszeit und benötigten für die Nachhausefahrt fast 4 Stunden!

Wir freuen uns auf morgen, denn da fahren wir nach "Hoppi Hari" (wir nennen es "Hoppel Hasi")einem Vergnügungspark.

Liebe pfadigrüsse aus dem super Abenteuer Brasilien

Hamster

Hallo zusammen

Hier noch ein paar Informationen zu Land und Leuten:

Immer wieder berichten wir über das Essen. Wir werden täglich mit allerlei Leckereien verwöhnt. Unsere Pfadfinder und die Leiter schwärmen täglich vom Essen, was wohl schon alles sagt. Als erstes fällt einem die Vielfalt der Küche auf. Als Hauptbeilage gibt es meist Reis in allen Variationen, dazu auch öfters mal Kartoffeln oder Maniok, hier als Manioca bekannt. Maniok kann gebraten, gekocht oder frittiert auf dem Tisch erscheinen und schmeckt ähnlich wie Kartoffeln. Gemahlen wird Maniok gerne über diverse andere Speisen gestreut. Zum Reis dürfen die Bohnen nicht fehlen. Hier kennt man drei Sorten: Rote, Weisse und Schwarze. Man isst sie hier täglich, denn sie sind mit Reis und Maniokmehl überstreut das traditionelle Gericht Sao Paulos. Vegetarisch kommt man hier gut über die Runde, dennoch essen die Einheimischen zu diesen Beilagen gerne Fleischeintopf vom Huhn, Schwein oder Rind. Salat darf natürlich zu den Gerichten nicht fehlen. An Stelle von Essig wird Orangen - oder Limettensaft verwendet. Nebst den uns bekannten Salaten und Gemüse sind eine Unzahl uns unbekannter anzutreffen. Von den vielen Früchten werde ich ein andermal berichten, da die Vielfalt enorm ist. Zu trinken gibt es meist Mineralwasser oder eine ungeheure Anzahl von Fruchtsäften, am beliebtesten bei uns allen ist Guarana.

Zum Frühstück gibt es Brot , Butter, Käse und Konfitüre. Diese ist meistens aus exotischen Früchten. Hierzu trinkt man Milch mit Schoggi, Fruchtsaft oder Kaffee. Dieser wird frisch aufgebrüht und bereits gezuckert sehr süss (ca. 6 EL. pro Tasse!) serviert. Wie bereits erwähnt essen die Brasilianer hier eine Vielzahl von Kuchen bereits zum Frühstück! Wer sagt die Engländer seien süss, soll erst mal hier her kommen!

Vielleicht habe ich euch gluschtig gemacht. Gerne sende ich nächstens ein Rezept von einem typisch brasilianischen Dessert. Hierbei müsst ihr jedoch darauf achten dass ihr nicht festklebt :-))

Allzeit Bereit

Hamster

Dienstag 11.4.06

Heute durften wir etwas länger schlafen, da wir erst um 9 Uhr Richtung São Paulo fuhren. Wie immer war unser Transportmittel ein VW Bus. Sämtliche VWs werden hier Buggys genannt. In ca. 1h 30min legten wir die 75km zurück. São Paulo ist die grösste Stadt in Brasilien und hat 17 Mio. Einwohner. Ausserdem ist sie die Hauptstadt des gleichnamigen Staates. Als erstes Ziel besuchten wir den Scout Shop in der Innenstadt. Hier konnte jeder etwas finden. Geplagt vom Hunger begaben wir uns in ein Typisch brasilianisches Restaurant, wo per Kg bezahlt wird. Hamster spottete über mich, dass ich wohl nicht unter 3kg wegkommen werde;-)). Es sollte sich jedoch herausstellen das er selbst alle mit einem Kilo bei weitem übertraf (Fresssack!). Durch die Rua Paulista (alle Bewohner des Staates São Paulo werden Paulistas  genannt) fuhren wir zur Schlangenfarm Butantan. Dies ist das weltgrösste Zenter zur Erforschung von Schlangen und Gewinnung der Schlangenseren. Wir mussten feststellen das die meisten Schlangen (davon viele Giftschlangen) im Staate São Paulo leben. De De erklärte uns das die Korallennatter einer der giftigsten Schlangen sei. Deren Gift tötet innerhalb einer Stunde einen Menschen. Diese sei bei ihm im Haus öfters anzutreffen. Hamster - er ist bei De De untergebracht - wird nun nie wieder ruhig schlafen können :-) Auf der Rückfahrt erfreuten wir zum Leidwesen von Mowgli den Fahrer De De und unseren Begleiter Mitsu mit Lidern aus dem Pfalibü.

Newton

Montag 10.4.06:

Nach dem gestrigen anstrengenden Lagertag, war für heute eigentlich ein Ruhetag vorgesehen. Fantaghiro & Splash jedoch mussten bei Zeiten aus den Federn, da sie Marina v/o Bagheera mit in die Schule begleiteten. Kukuruz begleitete Tais v/o Candy ebenfalls, jedoch in eine andere weiter entfernt liegende Schule (ca. 120km). Für mich schrillte der Wecker auch früh (05:20). Ich ging mit Pedro an die Universität in Campinas. Mowgli, Hamster & Fakir konnten ausschlafen. Dies wurde ihnen jedoch durch die Zeitumstellung vermiest. Ab 5 Uhr (10:00 Uhr Schweizer Zeit) war an Schlafen nicht mehr zu denken, da sie hellwach in ihren Betten lagen:-)

Wir kamen alle so ab 12 Uhr wieder von unserem Schulausflug zurück. Nach dem Mittagessen begaben wir uns zur Bushaltestelle. Ein Ausflug in das grösste Shoppingcenter Lateinamertikas stand auf dem Programm. Hamster, Pedro 6 ich haben den Bus nach Campinas verpasst, da wir vorher noch die Grossmutter von Tais in der Innenstadt von Vinhedo absetzen mussten. So fuhren wir dann mit Pedro in Ralleymässigem Stil die rund 50km nach Campinas. Wir waren somit auch schneller als die anderen. Das Shoppingcenter erwies sich als so gross, dass wir mühe hatten uns zu Orientieren und die anderen zu finden. Das Einkaufszentrum beinhaltet Lebensmittel, Schmuck, Restaurants, Möbel usw., aber auch diverse Kinos. Nach der kleinen Shoppingtour (die Mädchen hingen wieder im Schmuckladen fest) begaben wir uns ins integrierte Bowlingcenter, wo jeder seine neusten Techniken an den Tag legte. Natalia bowlte sich mit vollem Elan selbst in Richtung der Kegel, was allgemein zu grosser Heiterkeit führte. Total erschöpft schleppten wir uns in die Eisdiele, wo so an die 50 Eissorten auf uns warteten. Cooky wäre beim Anblick der 10 Schokoladeneissorten durchgedreht. Mit dem Bus ging es mit gewohnter Schuhmachermanier zurück nach Vinhedo. Bei Splashs Gastgebern wurden wir noch mit Pizza verwöhnt. Danach wurde jeder in sein Logis zurück gebracht wo er wie befürchtet :-) ein zweites mal zu Abend essen durfte.

Newton

Lebenszeichen aus Brasilien von Kukuruz: Hallo Cooky,  es isch mega cool hiä. Chasch du bitte e Pfadigravatte a öperem vo da schicke? Ig ha mini scho tuschet. Aus Pfadi - T - Shirt und sälbverständlich Abzeiche ha ig tuschet. Jetzt wei mer no me Grawatte tusche und wiu ig keini me ha, hei mer abgmacht, dass du dene Pfadis hiä grad eini schicksch.  Mersi viu mou. Ba Ba Kukuruz

Brasilien - News die am Montag, 10. 4.06, in der Schweiz eingetroffen sind:

Hi, hier noch der Bericht vom Wochenende.

Ich fass mich kurz, weil das Wochenende so anstrengend war, dass ich jetzt schon schlafen könnte.

Wir mussten morgens sehr früh aufstehen und unsere Sachen packen. 2 Autos holten uns bei ihrem Pfadiheim ab und fuhren zum Campgelände. Kurz nachdem wir angekommen waren, machten wir uns dran die Kote aufzustellen. Doch das erwies sich als schwieriger als wir dachten. Nach dem wir die Kote aufgestellt hatten, wurde sie von Christian zum Zentrum der Welt gewählt. Ausserdem war sie die ultimative Touristenattraktion im Lager. Die Brasilianer hatten, bis auf ein paar Ausnahmen, noch nie eine solche Zeltkonstruktion gesehen!

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an den Feuerkreis (www.feuerkreis.ch) in der Schweiz, der uns die Kothe ohne Zögern zur Verfügung gestellt hat, um diese mit nach Brasilien nehmen zu können!

Fantaghiro, Splash, Kukuruz, Mowgli und Fakir nahmen am normalen Lagerprogramm teil, während ich in Ruhe alles mit Christian inspizierte und Hamster seine wohlverdiente Mittagspause hatte. Nach dem wir unseren Rundgang abgeschlossen hatten kam Hamster auch schon wieder zurück von seiner Siesta und wir gingen zu dritt einen Kaffee trinken. Nach dem Kaffee wurden wir eingeladen etwas echt Brasilianisches zu probieren. Es bestand aus Kürbis, Kokosnuss und Zucker (wie fast alles hier ;-)).

Am Abend gingen Mowgli, Fantaghiro, Splash, Stefan und ich an die Party im Camp. Am Witzigsten waren die Tanzversuche von Mowgli und mir. Wir haben schon viel Freundschaften geschlossen und fühlten uns echt wohl. Vor allem haben die Brasilianischen Pfadfinder uns immer geholt wenn sie was neues gemacht haben.

Am zweiten Tag ging das Programm direkt weiter. Fakir, Mowgli und ich waren bei den Rovern, um an deren Programm teilzunehmen. Unsere Raider und Pfadis nahmen an den für sie zugeschnittenen Events teil. Es war eine sehr eindrückliche Erfahrung und machte allen richtig Spass. Am Nachmittag wurden zum Abschied kleinen Zettel, die man gegenseitig für einander geschrieben hatte, ausgetauscht. Danach gingen wir zum Ende des  Weekends über wo wir etliche Geschenke,  Komplimente und anderes bekamen.

Ganz zum Schluss wurden die Fahnen gesenkt - auch unsere Schweizerfahne wehte während des Weeks - und wir überreichten als Andenken und zum Dank unsere Landesfahne als Geschenk an den Campchef. 

Ein herzliches Allzeit Bereit aus Brasilien

Newton

Telefonischer Bericht von Sonntagnacht von Hamster: Rio hat trotz herbstlicher Jahreszeit unglaubliche 45°C warm! In Sao Paulo und hier bei uns in Vinhedo regnet es im Moment und es sind Gewitter im Anzug. Trotzdem haben aber auch wir sommerliche 35°C!

Weekend - News von Christian aus Brasilien:

Hallo ihr Zuhausegebliebenen

Es scheint nicht nur als wäre es toll, es ist toll! Ich komme gerade vom Lager in Indaiatuba zurück, da ich noch eine starke Grippe habe und deshalb lieber zuhause bleiben will. Die Kothe ist, wie ich schon im Voraus ahnte, die absolute Sensation und wurde von mir zum Mittelpunkt der Welt erklärt. Trotz der Hitze hat Hamster zu Demonstrationszwecken ein Feuer innen angemacht, oder besser gesagt, den Schweizer Kalender nach hier gebracht. Alle sind wohlauf und haben an den zahlreichen Workshops teilgenommen. Die Abzeichen auf eurer Kluft verschwinden langsam, Halstücher wurden sofort ausgetauscht. In einer Monatszeitschrift wird ein Artikel über das Lager mit eurem Besuch erscheinen. Einige Fotos werde ich morgen schicken. ---Ich glaube schon, dass an die 1000 Teilnehmer zusammengekommen sind. Euren Käse haben wir angeschnitten und er ist von hervorragender Qualität.

Vorläufiger Gut Pfad, vom Mittelpunkt der Welt.

Christian

Erstes Lebenszeichen seit der Ankunft in Brazil:

Nach der anfänglichen Nervosität haben sich im Zug alle beruhigt. Nach einem kurzen Zwischenstopp im Zürcher "hajk" (Pfadimaterialstelle)sind wir im Flughafen eingetroffen. Huck begleitete uns bis zur Zollabfertigung. Leider konnte er uns wegen seines sturen Arbeitgebers nicht begleiten. Bei der Abfertigung wurde ich darauf hingewiesen, dass die Schere im Handgepäck des Verbandskastens wohl in Frankreich Schwierigkeiten bereiten könnte. Dies war dann auch prompt der Fall und ich reise nun ohne ;-)) Mit etwas Verspätung starteten wir Richtung Paris. DieKids klebten am Fenster und konnten schon bald nach dem Start das AKW Gösgen ausmachen. Weiter ging der Flug über Hägendorf (ein herzlicher Gedanke, viel Winken und geistige Grüsse ging da von allen an Meteo), Delemont nach Paris. Es wurden Wetten abgeschlossen, wer den Eifelturm zuerst sehen würde. Das war im Smog der Grossstadt gar nicht so einfach! Newton und ich gewannen dann schliesslich. Im Flughafen "Charls de Gaule" herrschte abwechslungsreiche Hektik und so vergingen die 4 h Wartezeit wie im Flug. Kurz vor Mitternacht gings mit der Boing 777 der Air France nonstop weiter Richtung Sao Paulo. Um 2.30 Uhr haben wir auf der Höhe von Porto Europa definitiv verlassen. Das Flugzeug nahm nun Kurs auf Fortalezza in Brasilien. Die Zeit verging wortwörtlich wie im Flug. Neben schlafen und essen konnte man sich die Zeit mit dem persönlichen Entertainment - PC vertreiben. Um 7.15 Uhr überquerten wir den Äquator. Um 10.45 Uhr landeten wir in Brasilien (5.45 Uhr Brasilianische Zeit).Nach stundenlanger Zollabfertigung konnten wir endlich unsere brasilianischen Pfadifreunde begrüssen. Als erstes viel uns trotz der sehr frühen Morgenstunde die hohe Temperatur auf: 20°C (die Jahreszeit hier in Brazil ist jetzt Herbst!)! Sämtliche Pflanzen, welche bei uns in der Stube in Töpfen gedeihen und Tiere, welche bei uns nur im Zoo oder dem Papillorama anzutreffen sind, gibt's hier in der freien Natur! 

An Sao Paulo (Millionenstadt mit 17 Mio. Einwohnern) vorbei ging's Richtung Vinhedo. Unterwegs durften wir uns die Bäuche in einem Restaurant mit einem typisch brasilianischen Frühstück "à la discretion" voll schlagen. Dies bestand zu 2/3 aus Kuchen, div. Berlinern und Crèmes! Aber auch typische exotische frische Früchte von denen wir nicht einmal den Namen je gehört haben!  

In Vinhedo angekommen wurden wir auf die verschiedenen Gastfamilien verteilt. Am Abend stieg eine grosse Willkommensparty, wo wir Schweizer uns alle wieder sahen. Jeder schwärmte über das bis jetzt in der kurzen Zeit erlebte, sei es über den Genuss von Manjok (eine einheimische Wurzel) oder seine Unterbringung im exklusiven Poolhaus. Auch trafen wir hier endlich wieder auf Marina v/o Bagheera und Tais v/o Candy, unsere beiden Austauschpfadis, welche uns letzten Sommer in Grenchen besucht haben. Marina hat uns mit ihrem Besuch ein weiteres Mal nach Weihnachten erfreut.

Alle hier sind von einer Warmherzigkeit beseelt, welche uns alle unweigerlich in den Bann zieht und sich so mancher Schweizer ein Stück davon abschneiden könnte!

Übers Wochenende fahren wir in ein Pfadi - Week mit ca. 1'000 anderen Pfadfinderinnen und Pfadindern nach Indaiatuba, welches ca. 50 km von hier, Vinhedo, entfernt ist.

Fotos und ein weiterer Reisebericht sollte am Montag folgen.

Allzeit Bereit oder eben sempre alerta para servir

Hamster

Hier die ersten Bilder der Abreise ins Früh - La 06 nach Brasilien:

Splash, Kukuruz & Fantaghiro

Das erste Etappenziel:

Zürich Flughafen

Die reiselustigen Pfadis.

Jetzt gilt es ernst: Die Passkontrolle

Die neue Webseite geht Online am 19. Februar 2006

Die noch nicht ganz fertig gestellten Seiten sollten in Kürze folgen. Ausserdem funktioniert die Animation die auf unserer Startseite kommen sollte noch nicht richtig.

Herzlichen Dank an:

Newton & Tamara für die grosse Arbeit

Kukuruz, Splash & Fantaghiro an die kreativen Ideen

Hamster & Cooky für das Zusammenstellen der Inhalte

& allen anderen die mitgeholfen haben.

 

Bei Fehlern oder Verbesserungsvorschlägen könnt ihr euch gerne an Newton wenden.

webmaster@seelandscouts.ch                  newton@seelandscouts.ch

 

Stand 07. August 2008